Vaduz (ots) – MeteoSchweiz hat ab Mittwoch, 29. Juli 2026, eine Warnung für eine Hitzewelle der Stufe 3 herausgegeben. Gemäss MeteoSchweiz wird ab Mittwoch, 29. Juli 2026, eine Hitzewelle Liechtenstein erreichen, die voraussichtlich mindestens bis Mittwoch, 5. August 2026, anhalten wird. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird zwischen Mittwoch und Freitag erwartet. Diese Warnung gilt für Gebiete in Liechtenstein unterhalb von 800 Meter über Meer. In diesem Zeitraum werden die Höchsttemperaturen voraussichtlich zwischen 31 bis 36 °C prognostiziert, bei einer Luftfeuchtigkeit von 30 bis 40 Prozent. Die nächtlichen Minimaltemperaturen liegen voraussichtlich zwischen 18 bis 22 °C.
Gesundheitsrisiken durch Hitze
Hitze wird oft unterschätzt: Durch Flüssigkeits- und Salzverlust drohen Kreislaufprobleme, Verwirrtheit und Krämpfe. Bereits ab 30 °C lassen Konzentration und Reaktionsfähigkeit nach, ab 33 bis 34 °C steigt das Risiko für Hitzeerschöpfung deutlich, und bei sehr hohen Temperaturen besteht akute Gefahr eines Hitzschlags – insbesondere für Risikogruppen.
Empfehlungen und Tipps
- Regelmässiger Kontakt mit Angehörigen : Bei älteren, alleinlebenden oder pflegebedürftigen Personen aktiv nachfragen und sich regelmässig melden. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und kühle Umgebung achten – gemeinsam Dehydrierung vorbeugen.
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Flüssigkeit aktiv anbieten : Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit Einschränkungen regelmässig zum Trinken animieren (mind. 1,5 Liter pro Tag).
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Sport und Aktivitäten anpassen : Intensive Trainings und Leistungssport möglichst absagen oder verschieben. Belastung reduzieren, mehr Pausen einlegen, Aktivitäten in den Schatten oder in gekühlte Räume verlegen und Getränke bereitstellen.
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Medikamente beachten: Auf korrekte Lagerung achten und bei Bedarf mit dem Arzt über Anpassungen sprechen.
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Wohnräume vorbereiten: Früh morgens lüften, tagsüber abdunkeln und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
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Warnzeichen ernst nehmen: Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung oder Verwirrtheit frühzeitig erkennen und rasch handeln.
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Arbeitsbedingungen anpassen: Arbeitgebende sind verpflichtet, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und geeignete Massnahmen gemäss Arbeitsgesetz und den Vorgaben der Arbeitssicherheit umzusetzen. Dazu gehören die Reduktion körperlicher Belastungen, das Vermeiden schwerer Arbeiten während der heissesten Tageszeiten sowie – wenn möglich – die Verlagerung der Arbeitszeiten. Zudem sind regelmässige Trink- und Erholungspausen, vorzugsweise im Schatten oder in kühleren Bereichen, sicherzustellen. Leichte Kleidung wird empfohlen. Bei starker Hitze ist die Arbeit bei Bedarf zu unterbrechen.
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Kurs- und Weiterbildungsanbieter: Bei Hitze Unterricht, Raumklima und Organisation anpassen – mehr Pausen und feste Trinkzeiten einplanen, belastende Aktivitäten vermeiden, kühle oder schattige Räume nutzen, Veranstaltungen prüfen sowie Betreuung und Schutz besonders gefährdeter Personen sicherstellen.
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Hitzevorsorge kommunizieren: In Einrichtungen, Betrieben und Vereinen aktiv informieren – gute Information stärkt den Schutz.
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Sonnenschutz beachten: Schatten aufsuchen sowie geeignete Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen; Sonnenschutzmittel konsequent verwenden.
Weitere Information sowie aktuelle Empfehlungen zu Hitze, Notfallmassnahmen und Hitzewarnungen finden Sie unter hitze.li.



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