Weltcup-Saison der Mountainbiker
mit Starter aus Liechtenstein

Mit bisher zwei Rennen ist die Weltcupsaison der Mountainbiker noch jung. Doch jetzt geht es Schlag auf Schlag: Die Rennen in Saalfelden-Leogang von diesem Wochenende sind der Auftakt eines Blocks von vier Weltcuprennen innerhalb eines Monats. Ein Saisonhighlight für die Liechtensteiner Fahrer folgt bereits kommendes Wochenende mit dem «Heim»-Weltcup in Lenzerheide.

Dieses Wochenende gastiert der Weltcup-Tross zum 15. Mal in Leogang im Pinzgau (Österreich). Bis und mit Sonntag werden über 20’000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet. Auf der Cross-Country-Strecke wurden hinsichtlich der Weltmeisterschaften 2028 einige Änderungen vorgenommen. Über 200’000 Euro wurden in unter anderem drei neue Steinbänder und eine optimierte Start-/Zielgerade investiert.  Die Strecke bleibt aber weiterhin sehr physisch. Eine Premiere gibt es heute bei den Downhillrennen. Erstmals überhaupt wird ein Frauenfinale nach dem Männerfinale ausgetragen.

Die Bedingungen beim gestrigen Short-Track mit den beiden Liechtensteiner U23-Fahrern Romano Püntener und Felix Sprenger waren durch den intensiven Regen der letzten Tage matschig. Dennoch war der Untergrund gut zu fahren.

Püntener beendet das Rennen zur Rennhälfte

Romano Püntener, der mit Rang 12 (Yongpyong) und 15 (Nové Mesto) in die Short-Track-Saison gestartet war, musste aus Position 41 ins Rennen gehen. In der ersten Runde konnte er schnell einige Positionen gut machen. Danach verspürte er jedoch stechende Schmerzen in der Lunge, welche schnell stärker wurden und weshalb er in der Folge nicht mehr an die Leistungsgrenze gehen konnte. Aufgrund der zunehmend stärkeren Schmerzen, die auf eine leichte Erkältung hindeuten könnten,  gab er das Rennen bei Rennhälfte schliesslich auf und stellte den Fokus auf Sonntag. «Ich hoffe, dass es weiterhin regnet, dass die physische Strecke schwierig bleibt und ich dann wieder 100 Prozent fit sein werde», so der Schaaner.

Sprengers zweitbestes Short-Track-Resultat

Nach dem 18. Rang beim Weltcupauftakt in Yongpyong und dem 30. Rang in Nove Mesto war es das Ziel von Felix Sprenger in die Top 24 zu fahren, um beim Cross-Country-Rennen vom Samstag zumindest aus der dritten Reihe zu starten. Ins Short-Track-Rennen ging der Triesner aus Position 36. Der Start gestaltete sich schwierig, doch dann konnte sich Sprenger mit konstanten Rundenzeiten kontinuierlich nach vorne arbeiten. In der zehnten und letzten Runde gelang ihm schliesslich die persönlich schnellste Zeit, was zeigt, dass er sich das Rennen gut eingeteilt hatte. Mit Rang 24 erreichte er sein Ziel und wird am Sonntag um 10.10 Uhr aus der dritten Startreihe ins Cross-Country-Rennen gehen können.

Nun heisst es sich schnell wie möglich zu erholen und den Kohlenhydrate-Speicher zu füllen. Das Höhenprofil der Cross-Country-Strecke mit vielen kräftezehrenden Höhenmetern werden Felix Sprenger entgegen kommen. Dementsprechend gross ist die Vorfreude. (eing.)

 


Foto: Weltcup-Rennen in Leogang im Pinzgau (AUT) mit Püntener und Sprenger am Start. Foto: ak