Leserbrief von Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen

 

Wenn sogenannte „Menschenrechte“ es erlauben sollen, ungeborene Kinder zu töten, zeigt sich, dass etwas ganz gewaltig faul ist an der Sache.  Solche „Menschenrechte“ sind weder Werte-Anker noch Orientierung. Sie sind meiner Meinung nach ein „Wolf im Schafspelz“. Perversion, Widersprüchlichkeit und Absurdität zugleich.

Das Wort „Menschenrechte“ ist dabei wie ein nichtiges Gummiband, das man – je nach Belieben – in verschiedene Richtungen dehnen kann. Also bis hin zum Töten von Menschen vor der Geburt. Auf der anderen Seite stehen die Zehn Gebote – unumstösslich wie ein Fels in der Brandung. Das Gebot „Du sollst nicht töten“ schützt Menschen ausserhalb – und auch innerhalb des Mutterleibs.

Die Initianten der Fristenlösung berufen sich auf „Menschenrechtsorganisationen“. Die Frage lautet: „Menschenrechte“ – oder aber „Zehn Gebote“? Entweder – oder. Man kann nicht gleichzeitig zwei Herren dienen. Dessen sollten sich auch unsere Politiker bewusst sein. Das eine „erlaubt“ Abtreibung – das andere nicht. Wer definiert das Wort „Menschenrechte“? Eine opportunistische Welt, die sich um sich selber dreht und sich in der Regel einen Dreck um Gottes Willen schert.

Sogenannte „Menschenrechte“ bzw. „Frauenrechte“, die Abtreibung „erlauben“ sollen, sind meiner Meinung nach nichts anderes als eine gigantische, zum Himmel schreiende Täuschung.

 

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