Leserbrief von Beat Schurte,
Breiten 19, Eschen
Ein Planungsdebakel beim Spital – und ausgerechnet jetzt soll eine Untersuchung „unverhältnismässig“ sein? Wenn es um hunderte Millionen und politische Verantwortung geht, wirkt diese Haltung wie ein klassischer Reflex: Zeit gewinnen, Verantwortung verschieben, Aufklärung vertagen.
Der Hinweis auf laufende Prüfungen klingt dabei mehr nach Verzögerung als nach Transparenz. Gerade in so einem Fall wäre eine unabhängige Aufarbeitung ein Zeichen von Stärke – nicht von Schwäche. Wer sich dagegen stemmt, sendet ein klares Signal: Aufklärung ist offenbar nicht erwünscht.
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