Leserbrief des VCL
Die Artikel der Landtagsabgeordneten Dietmar Hasler und Johannes Zimmermann im VU-Blatt «klar.» regen an, langfristige Lösungen für die Mobilität im Land und die Erreichbarkeit unseres Wirtschaftsstandorts zu diskutieren. Mobilität ist das Bedürfnis nach einer Ortsveränderung, unabhängig vom Verkehrsmittel. Durch Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) können Arbeitgeber nicht nur die Strasse vom Auto-Arbeitsverkehr entlasten, sondern auch die Produktivität ihrer Mitarbeitenden erhöhen.
Ja, eine langfristig funktionierende Mobilität verlangt einen Mix aller Verkehrsmittel. Beim Ausbau von Verkehrs-Infrastrukturen sollen diejenigen Verkehrsmittel bevorzugt werden, welche die geringsten externen Kosten für die Gesellschaft verursachen und am meisten Personen von A nach B befördern können; also Verkehrsmittel mit kleinem Flächenverbrauch. Priorität soll also der Fussverkehr haben vor dem Radverkehr, vor dem öffentlichen Verkehr und vor dem Autoverkehr. So können wir die Lebensqualität in unserem Land sichern oder sogar erhöhen.
Damit die Leute für ihre Alltagswege und speziell die Arbeitswege aber vom Auto auf enkeltaugliche Verkehrsmittel umsteigen, muss die Infrastruktur für das Auto weniger attraktiv gemacht werden. Und für den öffentliche Verkehr attraktiver. Um unser sehr gutes LIEmobil Bussystem kurzfristig zu verbessern, braucht es konsequente Busbevorzugung
Der Schienenverkehr muss in Zusammenarbeit mit der ÖBB zu einer richtigen S-Bahn ausgebaut werden. Zudem soll die VCL-Studie einer Oberland-Bahn von Schaan via Vaduz, Triesen, Balzers, Trübbach nach Sargans ernsthaft studiert werden.
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