Der FC Aarau verspielt 2:0 -Vorsprung und muss in die Barrage -Grosse Freude beim FC Vaduz
Der FC Vaduz ist in der Super League. Dank eines verdientes 1:3-Auswärtssiegers beim FC Wil und dem gleichzeitigen 2:2-Unentschieden des FC Aarau zuhause gegen Yverdon, ist es den Vaduzern doch noch gelungen, den nicht mehr geglaubten Direktaufstieg zu schaffen. Die Traurigkeit vom Montag bei der 1:2-Heimniederlage in letzter Minute gegen Aarau, ist bei Vaduz der Freude gewichen. Ähnlich ergeht es in diesen Stunden dem FC Aarau, nur umgekehrt.
Luca Mack (Vaduz) erzielte die 0:1-Führung in Wil. Hier freut er sich mit FCV-Captain Nicolas Hasler. (Foto: Michael Zanghellini)
Der FC Vaduz hat sein letztes Saisonspiel in Wil souverän mit einem 1:3-Sieg abgeschlossen. Dank den Treffern von Luca Mack, Brian Beyersund Miloc Cocic zogen die Schützlinge von Trainer Marc Schneider bis zur 48.min. mit 0:3 davon, ehe Lufti Dalipi den Endstand von 1:3 herstellte.
Vaduz feiert den insgesamt vierten Aufstieg in die Beletage des Schweizer Fussballs. Erstmals gelang dieser 2008, danach erneute 2014 und 2020. Zuletzt spielte die Mannschaft fünf Jahre in der Challenge League und lieferte sich in dieser Saison mit Aarau einen packenden Zweikampf, der im letzten Spiel einen spektakulären Wendepunkt erlebt hat.
Der FC Aarau hat nun die Chance in der Barrage gegen GC aufzusteigen. Am Montag, 18.Mai findet das Hinspiel auf dem Brügglifeld in Aarau statt. Das Rückspiel geht am Donnerstag, 21.Mai im Zürcher Letzigrund über die Bühne.
Die Freude bei den Vaduzern ist riesengross. Und sie haben sich diesen Tital und Aufstieg auch verdient. Sie waren zusammen mit dem FC Aarau eindeutig das beste Team in dieser Challenge League-Saison. Herzliche Gratulation an den FC Vaduz. Die LIE-zeit-Redaktion.
Brian Beyer (Vaduz) jubelt nach seinem Tor zum 0:2 (Michael Zanghellini)
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