Gute Leistungen der Liechtensteiner beim Pokalturnier in Feldkirch
Starkes Teilnehmerfeld beim 33. Montfortpokal in Feldkirch – und starke Resultate der Liechtensteiner Billardspieler. Traditionell gehört das Pfingstwochenende auch dem Montfortpokal der Billardspieler in Feldkirch. Mit Patrick Pomberger, Alessandro Banzer und Steve Heeb waren auch in diesem Jahr drei Spieler aus Liechtenstein am Start.
Steve Heeb und Alessandro Banzer griffen bereits am Freitagabend ins Geschehen ein. Da die Freitagsgruppe nur halb gefüllt war und sich jeweils die Hälfte der Spieler pro Gruppe für die K.-o.-Phase qualifizierte, stand bereits nach der Auslosung fest, dass alle Spieler der Gruppe die nächste Runde erreichen würden. Gleich zum Auftakt kam es zum direkten Duell der beiden Liechtensteiner. Steve Heeb setzte sich dabei klar und fehlerfrei mit 5:0 gegen Alessandro Banzer durch.
Anschliessend traf Heeb auf die Weltnummer 12, Mario He. Nach gutem Start musste sich der Schaaner nach zwei Fehlern im Safety-Spiel mit 1:5 geschlagen geben. In der abschliessenden Partie liess Heeb dem ehemaligen BC-Schaan-Spieler Sascha Ludwig beim 5:0 keine Chance. Auch Alessandro Banzer gewann gegen Ludwig souverän mit 5:2.
Am Samstag startete in der letzten Gruppe auch Patrick Pomberger ins Turnier. Gegen Anna Kopp erwischte Pomberger einen Traumstart mit drei fehlerfreien Games und ging direkt mit 3:0 in Führung. Einen Ehrenpunkt konnte sich Kopp noch sichern, ehe Pomberger die Partie mit 5:1 gewann. Anschliessend ging es bereits um den Gruppensieg gegen Mario Mitterer. Auch hier spielte Pomberger fehlerfrei und sicherte sich mit einem klaren 5:0 den Gruppensieg. Im abschliessenden Gruppenspiel setzte er sich ungefährdet mit 5:2 durch.
Am Sonntag begann dann die K.-o.-Phase im 32er-Feld. Steve Heeb traf auf den Italiener Luigi Sabia und zeigte erneut einen fehlerfreien Satz, der in einem klaren 5:0-Sieg resultierte. Patrick Pomberger bekam es mit dem Präsidenten des Heimvereins, Jürgen Scherrer, zu tun. Beide Spieler bekundeten zu Beginn Mühe, doch Pomberger setzte sich schlussendlich souverän mit 5:2 durch.
Alessandro Banzer traf auf den Deutschen Steffen Jeszberger. Banzer setzte seinen Gegner immer wieder stark unter Druck, konnte die Partie jedoch im entscheidenden Moment nicht entscheiden. So resultierte eine knappe 4:5-Niederlage gegen den späteren Drittplatzierten des Turniers.
Im Achtelfinale kam es dann bereits zum vereinsinternen Duell zwischen Patrick Pomberger und Steve Heeb. Heeb legte furios los und zog schnell auf 3:0 davon. Pomberger kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zum 3:3-Ausgleich zurück. Auch danach wechselte die Führung mehrfach hin und her. In einer hochklassigen Partie setzte sich Steve Heeb schliesslich knapp mit 6:5 durch. Patrick Pomberger beendete das Turnier damit auf dem starken 9. Rang.
Im Viertelfinale traf Heeb auf seinen Mannschaftskollegen Marcel Kosta aus Deutschland. Die Partie begann zerfahren: Heeb lochte zwar eine 2-9-Kombination, versenkte dabei jedoch auch die weisse Kugel. Kosta nutzte dies zur 1:0-Führung, danach lief beim Schaaner nur noch wenig zusammen. Eine verschossene Zwei sowie zwei glückliche Ablagen des Gegners führten rasch zu einem 0:4-Rückstand. Den Ehrenpunkt konnte Heeb sich noch sichern, musste sich letztlich aber mit dem starken 5. Rang aus dem Turnier verabschieden.
Im Halbfinale setzten sich schliesslich die beiden Profispieler des Turniers durch. Dabei verlangte Marcel Kosta der Weltnummer 19 alles ab und unterlag nur knapp mit 4:6. Im Finale setzte sich Maximilian Lechner in einer spannenden Partie mit 6:5 gegen Mario He durch und sicherte sich damit den Titel beim 33. Montfortpokal.

