Rad Die LRV-Fahrer Alessio Bragagna und Flavio Knaus trotzten letztes Wochenende beim GP Oberschwaben der Kälte und dem Regen.
Bei der ersten Etappe über zwölf Runden mit total 104,4 Kilometern startete das Feld dick eingepackt auf den insgesamt eher einfachen Rundkurs, der lediglich mit einem kurzen Schlussanstieg ins Ziel eine Schwierigkeit bereithielt. Bei diesen Bedingungen hiess es vor allem, ohne Sturz durchzukommen. In der entscheidenden Phase zogen zwei Fahrer weg. Die Liechtensteiner erreichten das Ziel im Feld und belegten die Ränge 20 (Bragagna) und 24 (Knaus) von insgesamt 97 klassierten Fahrern.
Am zweiten Renntag gab es eine Premiere für Flavio Knaus. Erstmals stand er als Mitglied des Birchmeier-Gruppe-Superior-Teams am Start eines Zeitfahrens. Er beendete es auf Position 47 und sieht noch viel Potenzial hinsichtlich der weiteren Rennen in dieser Disziplin.
In dem Rennen über 15 km konnte Alessio Bragagna ganz vorne mitfahren. Der Athlet aus Mauren bewältigte das Rennen gegen die Zeit in 17:55 Minuten und freute sich als Dritter der Elitekategorie über einen Podestplatz. Somit ging er als Sechster des Gesamt-klassements und als Leader des Bauer Sport/Glattgarage Cycling Teams in die dritte Etappe über 93 km. Dass seine Form stimmt, hatte er zuletzt auch bei der Berner Rundfahrt gezeigt, wo er auf sich aufmerksam machte, als er zusammen mit den Profis Lars Forster und Noah Bogli eine Fluchtgruppe bildete und sich damit auch den dritten Rang in der Bergwertung sichern konnte. Doch in der dritten Etappe in Oberschwaben spürte er bald, dass er an diesem Tag aufgrund einer starken Erkältung nicht um ein gutes Resultat mitfahren konnte, verrichtete noch Helferdienste und stieg dann frühzeitig aus dem Rennen.
Flavio Knaus fühlte sich ebenfalls nicht zu 100 Prozent fit. Auch er beendete die Etappe ebenfalls vorzeitig.
Der vierte Renntag über einen hügeligen Rundkurs forderte aufgrund der Bedingungen nochmals alles von den Fahrern. Während Alessio Bragagna nicht mehr antreten konnte, fuhr Flavio Knaus auf 90 Streckenkilometern vorne mit, musste aber gegen Ende des 126 km langen Rennens abreissen lassen. Nach rund 3,5 Stunden erreichte der Ruggeller als 53. von 72 klassierten Fahrern das Ziel. (eingesandt)

