Concordia Liechtenstein unterstützt
AckerRacker an Kitas

Nach sechs erfolgreichen Jahren mit der GemüseAckerdemie, die bereits zahlreiche Schulen in Liechtenstein erreicht hat, beginnt für die Ackerschaft ein weiteres Kapitel: Der Fokus richtet sich verstärkt auf die frühkindliche Förderung. Mit dem Programm AckerRacker hält das praktische Lernen rund um Natur, Ernährung und Nachhaltigkeit Einzug in Kitas.

Ein wichtiger Partner auf diesem Weg ist die Concordia Liechtenstein. Sie engagiert sich
gezielt für die Gesundheitsförderung von Kindern und beteiligt sich finanziell am
Eigenbeitrag der Kitas für das AckerRacker-Programm. Damit ermöglicht sie im
Zeitraum von etwa drei Jahren sechs Kitas, ihren eigenen Gemüseacker anzulegen und
von dem vielfach ausgezeichneten Bildungsangebot von Acker eV. aus Deutschland zu
profitieren.

Frühe Förderung mit nachhaltiger Wirkung

AckerRacker bringt Kindern spielerisch näher, wo Lebensmittel herkommen. Sie säen,
pflanzen, pflegen und ernten ihr eigenes Gemüse in ihren kleinen Hochbeeten – und
erleben dabei mit allen Sinnen die Zusammenhänge von Natur und Ernährung. Gerade
im Kita-Alter entfaltet das Programm eine besonders nachhaltige Wirkung: Kinder
entwickeln früh ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, probieren mehr Gemüse und
verbringen wertvolle Zeit draussen. Die verstärkte Ausrichtung auf die frühe Förderung
ist ein logischer nächster Schritt für die Ackerschaft. Was mit der GemüseAckerdemie
in Schulen begann, wird nun konsequent weitergedacht – hin zu den jüngsten
Mitgliedern unserer Gesellschaft.

Kindergarten Nendeln sowie Kita Eschen als Vorbild

Wie erfolgreich das Programm in der Praxis ist, zeigt der Kindergarten Nendeln, welcher
bereits seit 2021 im AckerRacker Programm ist und zwischenzeitlich eigenständig
ackert. 2025 hat mit der Kita Eschen die erste Kita in das Programm gestartetfinanzielle
unterstützt durch den Sozialfonds in Eschen. Dort begeistert AckerRacker
seither Kinder, Betreuungspersonen und Eltern gleichermassen. Frisch geerntete
Tomaten direkt vom Strauch, Gurken für den Mittagstisch und stolze Kinder, die ihr
eigenes Gemüse und auch gerne ihre dreckigen Hände und Wurm «Willi» präsentieren.
Die positiven Erfahrungen in Eschen waren ansteckend: Weitere Kitas des Vereins
Kindertagesstätten konnten sich für das Projekt begeistern. Das Interesse war so gross,
dass für 2027 eine Warteliste besteht. Denn es fehlt an weiteren Fördermitteln.

Gemeinsam mehr bewirken

Damit noch mehr Kinder von diesem Bildungsangebot profitieren können, ist die
Ackerschaft auf starke Partnerschaften angewiesen. Die Unterstützung durch die
Concordia Liechtenstein ist ein erster bedeutender Beitrag, um das Programm
zusätzlichen Kitas zu ermöglichen. Gemeinsam wird so ein Fundament gelegt, auf dem in den kommenden Jahren weiter aufgebaut werden kann. Denn was heute im Kleinen beginnt – mit einem Beet, ein paar Samen und neugierigen Kinderhänden – hat das Potenzial, langfristig Grosses zu bewirken.

Über die Ackerschaft und AckerRacker

Das Bildungsprogramm AckerRacker richtet sich an Kindergärten, Kitas und
Familienzentren und wird in Liechtenstein vom Verein Ackerschaft umgesetzt. Es
verbindet Naturerfahrung, Ernährungsbildung und spielerisches Lernen. Bis zum Ende
des Gartenjahres wächst auf dem eigenen Kita-Acker nicht nur frisches Gemüse,
sondern auch Neugier, Selbstwirksamkeit und Teamgeist.

Der gemeinnützige Verein Ackerschaft engagiert sich seit 2019 mit mehreren grünsozialen
Angeboten in Liechtenstein für mehr Wertschätzung gegenüber Natur und
Lebensmitteln. (Eing.)


Bild:

Frühe Förderung mit nachhaltiger Wirkung. AckerRacker bringt Kindern spielerisch näher, wo Lebensmittel herkommen. Foto: Oliver Ospelt.