Mathias Ospelt: Auf der Shortlist für den Literaturpreis der EU 2026

Mathias Ospelt steht mit seinem Werk Ebaholz, dem Auftakt seiner Liechtensteiner Krimireihe, auf der Shortlist für den Literaturpreis der Europäischen Union 2026. Die Auszeichnung würdigt herausragende literarische Talente und wird Ende Mai in Warschau vergeben.

Der historische Kriminalroman Ebaholz fängt die wirtschaftliche Aufbruchsstimmung im Liechtenstein der 1960er-Jahre ein und basiert auf einem tatsächlichen Vorfall: Der Entführung eines Primarschülers vom Pausenplatz der Volksschule Ebenholz in Vaduz. In der Erzählung übernehmen der fiktive Polizeibeamte Korporal Peter Kaiser sowie der neunjährigen Friedrich Fritz Krause die Ermittlungen. Durch das Wechselspiel mehrerer Erzählperspektiven und Zeitebenen entsteht Spannung, aber auch eine spezielle Form von Humor, die gemeinsam Leser begeistern, und die Jury des EUPL (european union prize for literature) hoffentlich überzeugen.

Der Autor Mathias Ospelt wurde 1963 in Vaduz geboren, und ist als Satiriker, Kabarettist und Veranstalter (Liechtensteiner Literaturtage und Kleintheater Schlösslekeller) tätig. In den vergangenen Jahren veröffentlichte er den Kurzgeschichtenband Wege. Gänge. und die Satire Originale. Aktuell ist er Präsident des P.E.N.-Clubs Liechtenstein und seit 2025 Mitglied von Krimi Schweiz. Zurzeit schreibt er am zweiten Teil seiner Liechtensteiner Krimireihe, der im Herbst 2026 im van Eck Verlag erscheint.