Was lernen wir daraus?

Leserbrief von Urs Kindle,
Triesen

Im Englischen gibt es ein Sprichwort im Sinne von: „Wenn du mich einmal täuschst, dann Schande über dich. Wenn du mich zweimal täuschst, dann aber Schande über mich!“ („Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me!“) Mit anderen Worten: Wenn man sich zweimal für dumm verkaufen lässt, dann soll man nicht dem anderen den Vorwurf machen, sondern sich selbst.

Warum? Weil man selbst schuld ist. Weil man nichts aus dem Fehler, den man beim ersten Mal begangen hatte, gelernt hat. Beim ersten Mal war man ja mangels Vorerfahrung überrumpelt worden. Doch beim zweiten Mal hätte man auf der Hut sein, sich informieren – und sich besser entscheiden können und sollen.

Kann man das Besagte jetzt auf die Corona-„Impf“-thematik übertragen? Waren wir also getäuscht, in die Irre geführt, für dumm verkauft worden? Jeder urteile selbst. Tatsache ist: Jene sogenannte „Corona-Impfung“ erwies sich keineswegs als das Wundermittel, als das man es uns angepriesen hatte.

Aktuell ist es so, dass der (Schweizer) Bund für Leute über 65 bereits eine neue Empfehlung für die „Covid-Impfung“ herausgegeben hat. Es stellt sich die Frage: Wollen wir nichts aus der vergangenen „Corona-Jahren“ lernen?

Nichts aus den vielen Widersprüchen? Inwieweit hinterfragen wir überhaupt Empfehlungen und Stellungnahmen kritisch? Inwieweit bedienen wir uns unseres eigenen Verstandes? Inwieweit informieren wir uns? Inwieweit hören wir uns unvoreingenommen (!) unterschiedliche (!) Meinungen unterschiedlicher Experten an?