Vuelta: Zweiter Etappensieg von Michael Storer

Auf der turbulenten 10. Etappe der Spanien-Rundfahrt sicherte sich MICHAEL STORER seinen zweiten Tagessieg bei der 76. Ausgabe. Foto: Picture Alliance, FFM

Leader Primoz Roglic stürzt und
ist Rotes Trikot los

Auf der turbulenten 10. Etappe der Spanien-Rundfahrt sicherte sich MICHAEL STORER seinen zweiten Tagessieg bei der 76. Ausgabe. Der 24-jährige Australier setzte sich am letzten Anstieg aus einer großen Spitzengruppe ab und kam mit 22 Sekunden Vorsprung auf die nächsten Verfolger ins Ziel.  Mauri Vansevenant und Clément Champoussin komplettierten das Podium.

Das Rote Trikot ging an den fünftplatzierten Odd Christian Eiking. Primoz Roglic attackierte seine Konkurrenten am letzten Anstieg, ging allerdings in der folgenden Abfahrt zu Boden und wurde so wieder eingefangen.

Roglic geht viel Risiko und wird fast bestraft

Der bisherige Gesamtführende Roglic hatte einen Tag mit viel Licht und Schatten. Zunächst konnte er seine Konkurrenz am letzten Anstieg abschütteln. Aber dann ging er mit zu viel Risiko in die letzte Abfahrt und rutschte in einer Kurve weg. Zwar konnte Roglic direkt wieder aufstehen, der Vorsprung auf seine ärgsten Verfolger um Enric Mas war jedoch aufgebraucht. “Es ist nicht zu schlimm, ich bin größtenteils geschlittert. Das war ein bisschen Action, oder? Ohne Risiko gibt es keinen Ruhm“, erklärte ein im Ziel offenbar gut gelaunter Roglic seine Aktion, die wegen des Sturzes auch das Ende aller seiner Träume vom Gesamtsieg hätte markieren können.

Im Gesamtklassement liegt Eiking nun 58 Sekunden vor dem Franzosen Guillaume Martin und 2:17 Minuten vor Roglic, der vom ersten auf den dritten Platz zurückfiel. Auf den Positionen vier und folgt das Movistar-Duo Mas (+2:45) und Miguel Angel Lopez(+3:38).

Das Sprinttrikot bleibt auf den Schultern von Fabio Jakobsen. Auch Damiano Caruso  verteidigte die Bergwertung. Egan Bernal (führt zwar weiterhin die Nachwuchswertung an, verlor aber wie sein Teamkollege Adam Yates und David de la Cruz 37 Sekunden im Gesamtklassement auf die Konkurrenz. Felix Grossschartner hielt sich schadlos, auch wenn er vom neunten auf den zehnten Gesamtrang zurückfiel. Quelle: radsport.de