Prozess gegen Aurelia Frick vertagt

Standen am Mittwoch vor dem Kriminalgericht in Vaduz: die ehemalige Regierungsrätin Aurelia Frick und ihr Generalsekretär René Schierscher. Weil die zwei wichtigsten Zeuginnen vor Gericht nicht erschienen sind, wurde der Prozess auf unbestimmte Zeit vertagt.

 

Nach  elfstündiger Verhandlung ist am Mittwoch, 27.1.2021 der Prozess gegen die ehemalige Regierungsrätin Dr. Aurelia Frick und ihren damaligen Generalsekretär René Schierscher wegen des Verdachts auf Missbrauch der Amtsgewalt auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Die zwei wichtigsten Zeuginnen im Verfahren der «Berateraffäre Frick/Schierscher» sind trotz Vorladung vor Gericht nicht erschienen. Die Aussagen der in der Schweiz wohnhaften Kommunikations-und Medienberaterinnen Maria Pinardi und Claudia Predicatori sollen nun mittels Rechtshilfe-Ersuchen erfolgen.

Die Staatsanwaltschaft wirft Aurelia Frick und René Schierscher Vertuschung in den Abrechnungen für Medienberatungen vor. Welche Rolle Claudia Predicatori gespielt hat, ist ebenfalls nicht gänzlich geklärt.

Der Prozess ist nun auf unbestimmte Zeit vertagt worden.