Vorarlberger Impfkonzept in Ausarbeitung

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Die Bedarfserhebung für die Phase 1 ist im Gange. Eine Online-Anmeldung –  wie bei der Flächenestung am vergangenen Wochenende - ist in Vorbereitung. Wichtig dazu ist die Information und Aufklärung der Bevölkerung“, betont Landesrätin Rüscher.

Das bundesweite Impfkonzept liegt in wesentlichen Zügen vor. Darauf aufbauend, erarbeitet Vorarlberg ein landesweites Konzept, informiert Landesrätin Martina Rüscher. Unter Einbindung der niedergelassenen Ärzteschaft fixiert die Landessanitätsdirektion die Eckpunkte, darunter Fragen zur Logistik und konkreten Umsetzung. „Wichtig ist auch eine umfassende und offene Aufklärung und Information für alle, die sich impfen lassen wollen“, betont Rüscher. Dies berichtet die Vorarlberger Landespressestelle in Bregenz.

Die Impfungen sollen in drei Phasen
ausgerollt werden: 

Phase 1 (Jänner, Februar): Mit den ersten Lieferungen sollen BewohnerInnen der Alten- und Pflegeheime und deren MitarbeiterInnen (alle inkl. Reinigung, Küche etc.) sowie das Gesundheitspersonal in Krankenanstalten, Arztordinationen und Apotheken geimpft werden.

Phase 2 (Februar bis April): Zusätzliche Dosen werden systemkritischen Großorganisationen, die wichtig für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens (Polizei, Justiz, Bundesheer, Bildung) zur Verfügung gestellt.

Phase 3 (ab April): In dieser Phase geht es mit ausreichend Dosen in die Breite: Ausrollung für die Bevölkerung, vorrangig über 65-jährige Personen: Die Impfung erfolgt über die niedergelassene Ärzteschaft. Auch große Einrichtungen, z.B. Großbetriebe mit eigener Infrastruktur wie BetriebsärztInnen und die öffentliche Verwaltung sollen geimpft werden.

Die Impfung muss im Abstand von vier bis fünf Wochen zweimal erfolgen. Die notwendige Informationsarbeit beginnt noch im Dezember.

Vorarlberger Impfkonzept

Das Vorarlberger Impfkonzept unter Federführung der Landessanitätsdirektion und dem E-Health-Koordinator des Landes ist in Ausarbeitung. Die Logistik wird derzeit vorbereitet, informiert Rüscher: „Das heißt, wie kommt der Impfstoff von der zentralen Anlieferung zum benötigten Ort, und wie genau erfolgt die Dokumentation im Impfpass“. Dies könnte später auch als Nachweis für die Impfung dienen, wo immer dies benötigt wird, ergänzt die Landesrätin. So haben beispielsweise erste Fluglinien bereits angekündigt, dies zu prüfen.

Rüscher: Bevölkerung umfassend informieren

Geimpft werden soll in den beiden ersten Phasen mit mobilen Teams und Impfzentren. Ab Phase drei soll die Impfung zusätzlich in den niedergelassenen Ordinationen erfolgen. Die Bedarfserhebung für die Phase 1 ist im Gange. Eine Online-Anmeldung –  wie bei der Flächenestung am vergangenen Wochenende – ist in Vorbereitung. Wichtig dazu ist die Information und Aufklärung der Bevölkerung“, betont Landesrätin Rüscher: „Eine gute und offene Aufklärung für alle, die sich impfen lassen wollen, ist wesentlich“. Ein entsprechendes Konzept dazu wird vorbereitet. Txt: Landespressestelle Vorarlberg.