
Kleine Anfrage des Abg. Daniel Oehry zu den Gründen der Absage eines Medientermins zum Thema Rheindammertüchtigung
Am 26. November, um 9:30 Uhr hätte im SAL eine Medienorientierung der Regierung des Kantons St.Gallen zum Thema Rheindammertüchtigung stattfinden sollen. Diese musste kurzfristig abgesagt werden. Das «Liechtensteiner Vaterland» machte auf seiner Internetseite öffentlich, dass das Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt der Regierung mit unwahren Begründungen diese Medienorientierung absagte. Auf «Vaterland online» ist zu lesen: «Eine Stunde vor dem Termin kam die Absage. Die Kommunikationsabteilung der liechtensteinischen Regierung liess die Zeitungsredaktion per Mail wissen: ‹Die Medienorientierung muss aus terminlichen Gründen leider kurzfristig abgesagt werden›.»
Gut zehn Minuten später trudelte das Absagemail des Kantons St. Gallens ein. Das Pikante: Der Grund für die Absage lautete ganz anders. Die St. Galler sind offenbar ehrlicher als die Liechtensteiner. Es handelt sich nicht um eine Terminkollision. Innerhalb der St. Galler Regierung ist es zu einer Coronainfektion gekommen. Dies führt zu folgenden Fragen:
Fragen[1]
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Weshalb wurde von Seiten des Ministeriums für Inneres, Bildung und Umwelt nicht die wahre Begründung der Absage der Medienorientierung kommuniziert?
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Wer trägt die Verantwortung für die Verbreitung dieser Begründung?
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Ist es richtig, dass die Organisation dieser Medienorientierung einem externen Unternehmen übergeben wurde?
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Falls ja: Weshalb hat man die eigene Amtsstelle Information und Kommunikation der Regierung, welche gemäss Aufgabenbereich für die Regierungskommunikation und damit für die Organisation und Durchführung von Medienkonferenzen der Regierung verantwortlich ist, nicht mit der Organisation dieser Medienkonferenz betraut?
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Welche Kosten entstehen dem Land durch diese externe Arbeitsvergabe?
