Gedächtnisstiftung Peter Kaiser veröffentlicht Buch

180

Thema ‘Liechtenstein weiterdenken’

‘Liechtenstein weiterdenken’ – unter diesem Titel publiziert die Gedächtnisstiftung Peter Kaiser heute ein Buch, welches sich mit der Suche nach der Zukunft im Jahre 301 des Fürstentums befasst. Als Autor beauftragte der Stiftungsrat mit René Lüchinger einen bekannten Schweizer Historiker, Wirtschaftsjournalisten und Autor zahlreicher Sachbücher.

Aus Anlass des 300-jährigen Bestehen Liechtensteins im Jahr 2019 entschied der Stiftungsrat der Gedächtnisstiftung Peter Kaiser eine Publikation in Auftrag zu geben, welches sich der Zukunft Liechtenstein widmen sollte. Als Autor dieses Buches, das den Titel ‘Liechtenstein weiterdenken – Auf der Suche nach der Zukunft im Jahre 301 des Fürstentums’ trägt, konnte René Lüchinger engagiert werden. Er ist ehemaliger Chefredakteur beim Schweizer Nachrichtenmagazin Facts, beim Wirtschaftsmagazin Bilanz sowie bei der Boulevardzeitung Blick. «Nach zahlreichen konzeptionellen Vorarbeiten hat er das Buch zu dem gemacht, was sich der Stiftungsrat wünschte: Liechtenstein weiterdenken», so Stiftungsratspräsident Alexander Batliner.

Hierfür führte René Lüchinger Gespräche mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Deren substanzielle Aussagen und teils pointierte Meinungen schufen die inhaltliche Grundlage der Publikation. «Es sollte ein Werk entstehen, das unser Land aus wechselnden und unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Als Basis der Betrachtung sollte der Artikel 2 der Verfassung herangezogen werden, in welchem unsere Staatsform der konstitutionellen Erbmonarchie auf demokratischer und Parlamentarischer Grundlage festgeschrieben und mit welchem die Staatsgewalt im Fürsten und im Volke verankert wird», so Alexander Batliner.

Die daraus sich ergebenden Eigenheiten sollten einander gegenübergestellt und Chancen und Risiken hinsichtlich der Entwicklung unseres Landes erarbeitet werden – dies im Hinblick auf das wirtschaftliche, kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben.

In Akte gegliedert

Das Buch ist in Akte gegliedert. Zwischenrufer intervenieren und erweitern die Perspektiven. Der Aufbau folgt der Evidenz, dass die Gegenwart auf der Vergangenheit basiert und dass es ohne Vergangenheit und ohne Gegenwart keine Zukunft geben kann. Der erste Teil des Buches dokumentiert die historische Grundlage des Landes und führt in die Gegenwart. Der Suche nach der Zukunft und damit der Feldforschung ist der zweite Teil gewidmet. Die Ausführungen über Liechtenstein als ‹unternehmerischer Kraftort im Herzen Europas› markieren die Quintessenz des Buches. Sie leiten über zu sieben Thesen und damit zu den nächsten 300 Jahren unseres Landes.

«Im Namen des Stiftungsrats möchte ich mich bei René Lüchinger sowie den zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, die sich als Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zur Verfügung stellten und mit substanziellen Aussagen und teils pointierten Meinungen die inhaltliche Grundlage der Publikation schufen, herzlich danken», so der Stiftungsratspräsident.

«Das Buch und mit ihm sein Inhalt erheben nicht den Anspruch, den Weg in die Zukunft Liechtensteins aufzuzeigen. Kann es vermutlich auch gar nicht, da Wege nie gradlinig verlaufen und man immer wieder an Kreuzungen gelangt. Doch wenn dieses Buch dazu beiträgt, dass die einzuschlagende Richtung an den kommenden Abzweigungen klug und zum Wohle des Landes bestimmt werden kann, dann hat es seinen Zweck erfüllt», so Alexander Batliner abschliessend.

Das Buch ist im van Eck Verlag erschienen und kann in den Buchhandlungen Liechtensteins bezogen werden.

 

Gedächtnisstiftung
Peter Kaiser (1793-1864)

Peter Kaiser gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der Geschichte Liechtensteins. In Anerkennung seiner bleibenden Verdienste, die er sich als Pädagoge, Historiker und Politiker erworben hat, wurde im Jahre 1985 die gemeinnützige Stiftung errichtet, die seinen Namen trägt. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Fördertätigkeit von Kunst, Kultur und Wissenschaft, von Einrichtungen und Bestrebungen, die sich humanitären, sozialen und karitativen Anliegen widmen, sowie von staatsbürgerlicher Bildung im Sinne der christlich-abendländischen Werteordnung auszurichten und zur Mehrung des Ansehens Liechtensteins in der Welt beizutragen.