Corona stellt Nationalmannschaft vor personelle Probleme

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Insgesamt vier Spieler der A-Nationalmannschaft, die alle bereits im Oktober mit Corona infiziert waren, treten nach Vorliegen der aktuellen Corona-Testergebnisse die Reise zum Länderspiel nach Malta nicht an. 

Corona stellt die Liechtensteiner Nationalmannschaft auch im November vor personelle Probleme. Es gibt zwar keine neuen Fälle, dennoch sind nach den bereits bekannten Ausfällen vier weitere Spieler nicht mit dabei, wenn das Team von Helgi Kolvidsson am Mittwoch auswärts auf Malta trifft. 

Obschon die beiden Torhüter Benjamin Büchel und Justin Ospelt bereits im Oktober positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren und sich anschliessend in Quarantäne begeben haben, sind beide nach Auswertung der aktuellen Tests vom Montag dieser Woche weiterhin mit einer nicht-infektiösen Restvirenlast positiv. Sie können somit die Reise nach Malta gemäss Return to Play Protokoll der UEFA, welches das Vorliegen eines negativen Testergebnisses verlangt, nicht antreten. 

Bei zwei weiteren Spielern, Yanik Frick und Lorenzo Lo Russo, liegt der Fall anders. Sie haben seit Oktober eine Infektion mit anschliessendem Negativbefund durchlaufen und wären damit gemäss Empfehlung der UEFA von weiteren Tests zu entbinden und somit zugelassen gewesen. Weil der Inselstaat Malta diese UEFA-Empfehlung allerdings nicht akzeptiert, mussten sich beide erneuten Tests unterziehen, welche ebenfalls für beide eine nicht-infektiöse Restvirenlast zu Tage brachten. Während sie somit in Malta nicht dabei sind, ist der LFV für das abschliessende Nations League Spiel gegen Gibraltar zuversichtlich, dass dort die UEFA-Empfehlung von den lokalen Gesundheitsbehörden akzeptiert wird und beide damit zugelassen sind. 

Nationaltrainer Helgi Kolvidsson, der coronabedingt auch auf zwei Mitglieder seines Trainerstabs verzichten muss, ist vor seinen letzten Länderspielen nicht zu beneiden. Immerhin stossen zur Entlastung der prekären personellen Situation für das Malta-Länderspiel drei Spieler aus dem Kader der U21 zu seinem Team. Es sind dies Torhüter Gabriel Foser sowie die beiden Feldspieler Noah Graber und Andrin Netzer. Und wenn alles gut läuft, sollte sich die personelle Situation gegen Gibraltar entspannt haben.