Leserbrief von Bruno Foser, Vaduz

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Foser Bruno,Vaduz

Quotenregelung und doppelte Staatsbürgerschaft

 

Es tut mir leid meine Befürworter, ihr habt wohl die Demokratie bis heute nicht richtig verstanden. Wir brauchen das alles nicht, da sich bei uns jede und jeder zu einer öffentlichen Wahl stellen kann. Egal ob in der Politik oder Wirtschaft. Ob er einer Partei angehört oder nicht. Alles frei wählbar.

Somit brauchen wir keine Quoten, sondern jeder die Akzeptanz der Mehrheit der Bevölkerung. Wenn es jemand nicht verkraftet vom Volk nicht gewählt zu werden, dann ist es besser sich aus der Politik, oder möglichen anderen Kandidaturen fern zu halten. Dem Bürger immer unbedingt zum Wohle der vermeintlichen Gleichberechtigung etwas aufzwingen zu wollen, grenzt an Ignoranz der bestehenden Gesetze und an Hochmut. Bringt Leistung mit vernünftigen Ideen für unser Land und ihr bekommt so eure Sitze und Posten.

Aber nur mit Klagen und ständigem Jammern, ist kein Staat und auch keine Wirtschaft zu machen.

Das Gleiche gilt für die doppelte Staatsbürgerschaft. Wer sich nicht für einen Staat entscheiden kann und sich mit diesem zu 100 Prozent identifiziert und in guten und schlechten Zeiten der Fahne treu bleibt, ist seinen Pass nicht würdig.

Es gibt Möglichkeiten, langeingesessenen integrierten Menschen einen FL-Pass zu geben, nach bestimmten Prüfungen. Damit schätze ich und achte ich alle Ausländer, welche sich schon seit Generationen in unserem Land aufhalten und auch bei uns Leistung erbringen und erbrachten.

Ich kann mich sehr gut an Einbürgerungs-Abstimmungen erinnern, wo Tibeter angenommen wurden, weil sie eine linke Lobby hatten und Personen aus ex Jugoslawien, obwohl sie für unsere alten Menschen Dienste leisteten, abgelehnt wurden.

Das kann so nicht sein, darum zuerst Denken und eine gute Lösung für unser Land finden und dann abstimmen. Mit der Brechstange liebe Befürworter geht das nicht. Respekt gebührt allen, welche sich ordentlich und anständig in unserem Land aufhalten.

Darum bitte 2 Mal Nein, es besteht für beides kein Handlungsbedarf.

Wir haben ganz andere Sorgen und Nöte. Dies von Menschen verursacht, welche sich jetzt für diese beiden Vorlagen stark machen. Ich nenne nur Männer in Not. Die Betroffenen wissen sehr gut was ich damit meine.