S-Bahn: Rededuell zwischen Befürwortern und Gegnern

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Von links: Regierungschef-Stellvertreter und Verkehrsminister Daniel Risch, Landtagsabg. Daniel Oehry (pro-Seite) sowie Erich Hasler, Landtagsabg. und Herbert Elkuch, Landtagsabg. (Contra-Seite) und Moderator Martin Frommelt. Foto: IKR

Nicht viel Neues – die Meinungen
sind bekannt

 

Am Dienstagabend trafen sich mit Regierungschef-Stellvertreter und Infrastrukturminister Daniel Risch und Daniel Oehry, Abgeordneter sowie Mobilitätsexperte in der LIHK, auf der einen und den Abgeordneten Herbert Elkuch und Thomas Rehak auf der anderen Seite Befürworter und Gegner der S-Bahn Liechtenstein zum kontradiktorischen Rededuell. Wer die Sendung auf den Landeskanal, gestreamt auch in einigen Landesmedien, verpasst hat, kann sich bis Sonntag jeden Abend um 19 Uhr die Wiederholung anschauen.

Die Meinungen waren zwar bereits vor der Sendung gemacht und die Argumente bekannt. Jedoch wurden sie nochmals intensiv debattiert. Quintessenz: Auch die beiden Gegner sprachen dem S-Bahn-Projekt den generellen Nutzen nicht ab. Jedoch „nur“ für die Arbeitspendler. Regierungschef-Stellvertreter Risch entgegnete, dass die Liechtensteiner Wirtschaft auf diese Pendler angewiesen sei. Daniel Oehry verwies auf das Potenzial der S-Bahn, die Arbeitsplätze von 13’000 Grenzgängern direkt oder indirekt attraktiv zu erschliessen und damit die Strassen zu entlasten.

Daniel Risch hielt ausserdem der Befürchtung des Nein-Komitees entgegen, dass nach einer allfälligen Realisierung der S-Bahn andere Projekte aussen vor bleiben. Er versicherte, dass auch die anderen Projekte des Mobilitätskonzepts 2030 mit gleicher Intensität angegangen würden.