Relegation: FC Heidenheim mit guten Chancen

186
Fußball, Relegation, Retourspiel am 6.7.2020, Werder Bremen - 1. FC Heidenheim: v.l. Marc Schnatterer (Heidenheim), Ludwig Augustinsson. Foto: Picture Alliance, FFM

Wer packt es? Heidenheim
oder Werder Bremen? 

Am vergangenen Donnerstag trotzte der FC Heidenheim (2. Liga-Dritter) dem Bundesligisten Werder Bremen (Drittletzter) im ersten von zwei Relegationsspielen ein beachtliches 0:0 im Weserstadion ab. Nun folgt heute Montag,6. Juli, der Retourkampf in der Voith-Arena in Heidenheim. Und der 1. FC Heidenheim geht selbstbewusst in das Relegationsrückspiel gegen Werder Bremen.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt hat von seinem Team vor dem „größten Spiel der Vereinsgeschichte“ gegen Favorit Werder Bremen den nötigen Mut gefordert, um die Sensation zu schaffen. „Wir dürfen uns nicht kleiner machen als wir sind.»

Der Zweitligist, der personell laut Schmidt „aus dem Vollen schöpfen“ kann, hatte Werder im Hinspiel ein 0:0 abgetrotzt. „Natürlich waren wir krasse Außenseiter und sind es immer noch. Doch durch dieses Ergebnis ist der Glaube noch größer geworden“, sagte Erfolgscoach Schmidt am Sonntag.

Druck verspürt er durchaus. „Wenn man sich selbst keinen Druck macht, kann man keine Leistung bringen. Wir müssen widerstandsfähig sein“, betonte der 46-Jährige. Man wisse, „was auf uns zukommen kann, aber wir werden das nicht verkomplizieren. Wir können noch ein bisschen ruhiger werden, der finale Pass muss noch besser kommen“.

Und Bremens Trainer Kohfeldt sprach nach der ernüchternde Nullnummer Klartext: «Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Der einzige Vorteil ist, dass es 0:0 zur Halbzeit steht. Heidenheim hat kein Auswärtstor geschossen», sagte Kohfeldt. « Wir haben am Montag in Heidenheim ein Finale.Wir müssen ein Auswärtstor schiessen, uns aber unglaublich steigern.»

Kickoff: Voith-Arena, MO, 6. Juli – 20:30 Uhr