St.Gallen: Bauschuttmulde angezündet – drei Männer festgenommen

Hoher Sachschaden 

(St. Gallen) – Am Freitag (22.05.2020), kurz vor 22 Uhr, hat eine zuerst unbekannte Täterschaft eine Bauschuttmulde auf dem Roten Platz in Brand gesetzt. Im Rahmen einer schnell eingeleiteten Nahfahndung konnten drei junge Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahre festgenommen werden. Sie sind geständig.

Die Berufsfeuerwehr St.Gallen wurde über einen Muldenbrand auf dem Roten Platz informiert und rückte an den Ereignisort aus. Vor Ort stellte sie eine Mulde im Vollbrand fest. Sie konnte den Brand löschen.

Erste sofortige Ermittlungen liessen auf eine vorsätzliche Brandverursachung schliessen, weswegen die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit der Stadtpolizei St.Gallen eine Nahfahndung einleitete. Dadurch konnten ein 17-jähriger Eritreer sowie zwei Schweizer im Alter von 18 und 19 Jahren als mögliche Verursacher eruiert und gestellt werden. Die jungen Männer gaben zu, einen brennenden Gegenstand in die Mulde gelegt zu haben, wodurch sich deren Inhalt entzündete. Im Anschluss verliessen sie die Örtlichkeit, ehe sie von den Einsatzkräften im Rahmen der Nahfahndung gestellt und festgenommen werden konnten.

Durch die hohe Hitzeentwicklung wurden die Fassade und Fenster eines angrenzenden Gebäudes teilweise stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.