Der neue China-Virus im Vormarsch

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Die Zahl der Toten steigt auf 17 an.

 

Der mysteriöse «Lungenvirus» aus China breitet sich aus. Welches Ausmass die Ausbreitung bereits angenommen hat, ist zur Stunde noch unklar.

Vor drei Tagen meldeten die chinesischen Behörden 17 neue Fälle, am Sonntag weitere 59 Erkrankungen, dann kamen noch einmal 77 Patienten hinzu und bis jetzt sind es über 200 Menschen, die an der Lungenentzündung mit Fieber, Husten und gelegentlicher Atemnot erkrankt sind, heisst es in Medienberichten. Die Dunkelziffer soll aber laut WHO weitaus höher liegen. Man spricht bereits von über eintausend Erkrankungen. Todesfälle sind bis zur Stunde vier gemeldet. Der Virus ist bereits in Thailand, Japan und Südkorea aufgetaucht. Von dort werden mehrere Fälle gemeldet.

Mittlerweile gibt es Nachweise, dass die Krankheit von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Dies passe zu der Erfahrung, die man mit anderen Coronaviren gemacht habe. Zu der Gruppe dieser Viren gehören auch die Erreger von Sars und Mers. Wer sich mit diesen Viren infiziert, steckt im Schnitt ein bis drei andere Menschen an, so die Weltgesundheitsorganisation.

Die USA prüfen nun die Körpertemperatur von Einreisenden aus der chinesischen Millionenstadt Wuhan, wo der Virus auf einem bereits geschlossenen Fischmarkt ausgebrochen ist.

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