Grössere Personalwechsel beim Amt für Umwelt

 

Landtag Oktober: Kleine Anfrage des Abg. Erich Hasler an Regierungsrätin Dominique Hasler

 

Beim Amt für Umwelt (AU) ist in der letzten Zeit eine auffallend hohe Personalfluktuation festzustellen. Ein Mitarbeiter hat das Amt für Umwelt bereits verlassen, ausgeschrieben wurde zudem unlängst die Stelle für einen juristischen Mitarbeiter und nunmehr ist die Stelle des Amtsleiters neu zu besetzen. Dazu kursieren verschiedene Versionen der Gründe, die zu dieser Personalfluktuation geführt haben und die Bevölkerung macht sich zu Recht Sorgen um die ordnungsgemässe Erledigung der Amtsgeschäfte.

Dazu folgende Fragen:

  1. Was sind die Gründe für diese Personalfluktuationen?
  2. Ist gewährleistet, dass das Tagesgeschäft ordnungsgemäss erledigt wurde und erledigt wird?
  3. Funktioniert die Zusammenarbeit des Amts für Umwelt mit anderen Amtsstellen sowie mit den Gemeinden trotz der erwähnten Personalfluktuation reibungslos?
  4. Abschliessend: Was ist der aktuelle Stand des Einstellungsprozesses?

 

Antwort:

Frage 1:

Die Personalfluktuation beim Amt für Umwelt liegt im Landesverwaltungsdurchschnitt.

Die Austrittsgründe waren unterschiedlich und umfassten insbesondere Frühpensionierung, berufliche Neuorientierung oder auch Wunsch nach Weiterentwicklung innerhalb der Landesverwaltung.

Frage 2:

Das Tagesgeschäft war und ist gewährleistet. Austritte führen aber bis zur erfolgten Nachbesetzung und Einarbeitung zu einer vorübergehenden Mehrbelastung der anderen Mitarbeitenden.

Frage 3:

Die Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Umwelt und den anderen Amtsstellen bzw. mit den Gemeinden wurde durch die erfolgten Kündigungen nicht beeinflusst.

Frage 4:

Die Eingabefrist für die Stelle als Amtsleiter endete am 27. September 2019. Die eingegangenen Bewerbungen werden derzeit geprüft und es ist geplant, erste Bewerbungsgespräche zeitnah zu führen.

Die Juristenstelle ist ab 1. November 2019 wieder besetzt.

Alle übrigen Stellen sind besetzt.