FBP: Der Haussegen hängt schief!

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Regierungsrätin Aurelia Frick bei ihrer Ansprache vor der UNO-Generalversammlung. Quelle: Marc McAndrews.  

 

Stellungnahme der FBP zu den Vorkommnissen
rund um Regierungsrätin Aurelia Frick

 

Mit grossem Unverständnis nehmen wir aus den Medien zur Kenntnis, dass Regierungsrätin Aurelia Frick sich nach den jüngsten Diskussionen um ihre Person heute mit der Absicht meldet, Regierungschefin werden zu wollen.

Dass sie dies zu einem Zeitpunkt tut, an dem ein Grossteil der FBP Mandatare einer Beerdigung beiwohnt oder im Ausland weilt, ist mit Sicherheit Kalkül. Wir verstehen das als reine Provokation.

Grundsätzlich ist es jeder Liechtensteinerin und jedem Liechtensteiner unbenommen, die Ambition zu entwickeln, Regierungschefin oder Regierungschef werden zu wollen. Das gilt auch für Aurelia Frick. In der Fortschrittlichen Bürgerpartei gibt es aber statutarisch definierte Strukturen und Gremien, die Nominationen für Ämter durchführen. An diesen Gremien führt kein Weg vorbei. Sich selber zu nominieren ist nicht möglich. Aktuell ist die Diskussion betreffend die Regierungschefkandidatur in der FBP kein Thema.

Die Chance für Aurelia Frick, innerhalb der Gremien der FBP für das Amt der Regierungschefin nominiert zu werden, sind jetzt praktisch aussichtlos. Die Schwärzung von Originaldokumenten und deren anschliessende Vernichtung ist für das Präsidium der FBP inakzeptabel, weshalb die Angelegenheit wohl noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann.

Präsidium der Fortschrittlichen
Bürgerpartei

Vaduz, 14. Juni 2019