Aussenministerin Aurelia Frick trifft US-Justizminister Jeff Sessions

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Foto: Regierungsrätin Aurelia Frick und Justizminister Jeff Sessions.

Aurelia Frick festigt US-Kontakte
in Washington

Vaduz – Während ihres Aufenthalts in Washington traf Regierungsrätin Aurelia Frick Justizminister Jeff Sessions, den stellvertretenden Handelsbeauftragten für Europa, Dan Mullaney, sowie hochrangige Vertreter des Aussenministeriums. Im Zentrum der Gespräche standen ein mögliches Doppelbesteuerungsabkommen sowie die Handelsbeziehungen mit den USA.

Die USA sind einer der bedeutendsten Handelspartner Liechtensteins. Liechtensteinische Unternehmen haben bisher mehr als 4000 Arbeitsplätze in den USA geschaffen.

Regierungsrätin Aurelia Frick tauschte sich als erste Vertreterin der liechtensteinischen Regierung mit einem Mitglied der neuen amerikanischen Regierung, Justizminister Jeff Sessions, aus.

Hauptgesprächspunkt war die Bekämpfung von Finanz- und Steuerkriminalität. Sessions und Frick stellten übereinstimmend fest, dass die diesbezügliche Zusammenarbeit zwischen den USA und Liechtenstein ausgezeichnet funktioniert. Sie erläuterten auch hängige Fälle und bekräftigten ihre Bemühungen, diese einer raschen Erledigung zuzuführen. Die Regierungsrätin nutzte die Gelegenheit ausserdem, um die Vorteile eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen den USA und Liechtenstein zu erläutern.

Intensivierung der Handelsbeziehungen

Auch im Arbeitsgespräch mit Dan Mullaney, stellvertretender Handelsbeauftragter für Europa und den Nahen Osten, gab Frick Liechtensteins Wunsch nach einem Doppelbesteuerungsabkommen Ausdruck.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Handelsdialog zwischen den USA und den EFTA-Staaten; dieser soll demnächst wieder aufgenommen und intensiviert werden. Mit der stellvertretenden Staatssekretärin für Europa und Eurasien, Elisabeth Millard, diskutierte Frick die Auswirkungen des Brexit auf die USA und auf Liechtenstein.