Trotz Kritik: Skitag 2018 der Landesverwaltung wieder im Ausland !

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Malbun in herrlicher Winterpracht.

 

Triesenberg/Malbun:Vorsteher
Beck ist irritiert! 

Der namhafte Skiort Malbun, der sich grosse Mühe gibt und viele Anstrengungen in den letzten Jahren unternommen hat, sein Skigebiet noch attraktiver zu gestalten, bekommt zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres von der Landesverwaltung einen Korb. Diese will -so der Triesenberger Vorsteher Christoph Beck – ihren Skitag wiederum im Ausland durchführen. Das entgegen damals anderslautenden Meldungen.

Vorsteher Beck wandte sich am Samstag mit einer Mail an die Regierungsmitglieder, an alle Landtagsabgeordneten sowie an die Medien. Darin äusserte der Berger Gemeindevorsteher sein Befremden darüber, dass die Landesverwaltung zum wiederholten Male den Skitag im Ausland abhält.

Nachdem die Landesverwaltung letztes Jahr kritisiert wurde, habe die Gemeinde Triesenberg und Liechtenstein Marketing alles daran gesetzt, dass sich auch die Landesverwaltung vom Angebot in Malbun angesprochen fühle. «Wir stellten mit Liechtenstein Marketing Rundum-Wohlfühlpakete zusammen», schreibt Christoph Beck.

Man überzeuge Firmen, Menschen, Gruppen, nur bei der Landesverwaltung scheine dies nicht möglich zu sein. «Die Aussenwirkung ist fatal und bei uns im Liechtensteiner Alpengebiet fragt man sich, weshalb sich die Landesverwaltung bei uns nicht wohlfühlt und fernbleibt», schreibt der Triesenberger Vorsteher.

Der Skitag der Landesverwaltung findet am 3. März 2018 statt, offenbar in Damüls, Vorarlberg.

Die Frage zum Schluss sei erlaubt: Wer ist für den Skitag verantwortlich und wer hat den Auftrag gegeben, den Skitag der Liechtensteinischen Landesverwaltung im Ausland abzuhalten?