Regierungschef Adrian Hasler trifft deutschsprachige Finanzminister in Zürich

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Bild: Treffen der deutschsprachigen Finanzminister in Zürich mit Hans Jörg Schelling (Österreich), Adrian Hasler (Liechtenstein), Pierre Gramegna (Luxemburg) , Wolfgang Schäuble (Deutschland) und Ueli Maurer (Schweiz). Quelle: Ruben Sprich/EFD

Finanz-und fiskalpolitische Themen im Mittelpunkt

Vaduz – Am 22. August 2017 trafen sich die fünf deutschsprachigen Finanzminister zu einem Arbeitsgespräch in Zürich. Im Rahmen dieses jährlich stattfindenden Treffens unterhielten sich die fünf Finanzminister über aktuelle finanz- und fiskalpolitische Themen.

Zum traditionellen Treffen hatte in diesem Jahr Bundesrat Ueli Maurer seine Finanzministerkollegen Wolfgang Schäuble (Deutschland), Hans Jörg Schelling (Österreich), Pierre Gramegna (Luxemburg) und Adrian Hasler (Liechtenstein) nach Zürich eingeladen. Die Minister diskutierten am traditionellen Treffen unter anderem wirtschaftliche und politische Entwicklungen sowie internationale Regulierungs- und Steuerfragen. Ebenfalls erörtert wurden Herausforderungen für die Behörden durch die auch im Finanzsektor fortschreitende Digitalisierung u.a. in den Bereichen Innovationsförderung, Sicherheit, Kundenschutz oder Besteuerung.

Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler wies darauf hin, dass sich auch Liechtenstein aktiv im Bereich der Digitalisierung positioniere. „Kompetente und schnelle Entscheidungen seitens des Staats und insbesondere der Finanzmarktaufsicht sind für Liechtenstein als Standort wichtig“, so Regierungschef Adrian Hasler.

Im Bereich der Steuerkonformität habe sich Liechtenstein als verlässlichen Partner etabliert. „Sowohl im Bereich des automatischen Informationsaustauschs wie auch der Unternehmensbesteuerung arbeiten wir eng mit unseren Partnerländern zusammen“, erläutert Regierungschef Adrian Hasler. Er betonte, dass die Herstellung eines Level-Playing-Fields aber auch bedeute, dass Standards möglichst weltweit und gleichartig umgesetzt werden. Weiters sollen ungerechtfertigte Diskriminierungen für Unternehmen im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr unterbunden werden.

Die deutschsprachigen Finanzminister treffen sich jährlich, um sich in informellem Rahmen über aktuelle Themen auszutauschen. Gastgeber des Treffens 2018 wird Deutschland sein. (Markus Biedermann, Generalsekretär)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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