Norwegische Europaministerin zu Besuch in Vaduz

0
466
Auf Einladung der schwedischen Aussenministerin Margot Wallström beteiligt sich Regierungsrätin Aurelia Frick am Mittwoch, 8. März 2017, an der ersten öffentlichen Videokonferenz von Aussenministerinnen.

 

Vaduz – Die norwegische Europaministerin Elisabeth Aspaker traf sich am Donnerstag, 14. April,  in Vaduz mit Regierungschef Adrian Hasler und Regierungsrätin Aurelia Frick. Im Vordergrund der Gespräche standen aktuelle europapolitische Themen und die rasche Übernahme der EU-Finanzdienstleistungsregulierung in das EWR-Abkommen.

Aufgrund der gemeinsamen Mitgliedschaft im EWR und der EFTA pflegen Liechtenstein und Norwegen enge und freundschaftliche Beziehungen, was sich unter anderem durch regelmässige bilaterale Treffen auf Ministerebene zeigt. Für Elisabeth Aspaker, seit Dezember 2015 norwegische Europaministerin, war es der erste Besuch in Liechtenstein.

Beim Arbeitsgespräch mit Regierungschef Adrian Hasler wurden die aktuellen Entwicklungen im EWR und insbesondere im Finanzdienstleistungsbereich besprochen. Der Regierungschef und die EWR- und Europaministerin hielten fest, dass der intensive Austausch zwischen den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes sehr wichtig und wertvoll ist. Als EWR-Mitglieder haben beide Länder ein gemeinsames Interesse an der raschen Übernahme des europäischen Regulierungsrahmens. Dies gilt im Besonderen für den Finanzdienstleistungsbereich. „Die baldige Übernahme der EU-Finanzmarktregulierung in den EWR ist von vitalem Interesse für unsere Wirtschaft. Hierzu sind ein gutes gegenseitiges Verständnis und vorzeitige Absprachen unter den EWR-Mitgliedern der zentrale Schlüssel zum Erfolg“, so Regierungschef Adrian Hasler.

Norwegische-europaministerin-zu-besuch-in-vaduz[Adrian Hasler am 14.4.2016]

Aurelia Frick bespricht mit der Ministerin EWR-Fragen

Aurelia Frick empfing die norwegische Ministerin zu einem Arbeitsgespräch über die Zusammenarbeit im Rahmen des EWR. Die Aussenministerin betonte die grosse Bedeutung des gleichberechtigten Zugangs der Finanzdienstleister zum europäischen Markt. Ausserdem thematisierten die beiden Ministerinnen den neuen EWR-Finanzierungsmechanismus für die Jahre 2014-2021. Regierungsrätin Frick zeigte sich sehr erfreut über den intensiven Informationsaustausch. „Die hohe Bedeutung des EWR ist unumstritten, gerade auch bezüglich aktueller aussenpolitischer Gegebenheiten. Deshalb ist Norwegen ein zentraler Partner für Liechtenstein in der Europapolitik. Der regelmässige Austausch auf Ministerebene ist mir deshalb ein wichtiges Anliegen.“   Auf dem Programm der norwegischen Ministerin standen weiter ein Höflichkeitsbesuch bei Erbprinz Alois auf Schloss Vaduz sowie eine Firmenbesichtigung bei der Neutrik AG in Schaan. ikr (Martin Frick).

 

 

 

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT