Leserbrief von Beat Schurte,
Breiten 19, Eschen
Jahrelang sind die baulichen Mängel bekannt, Millionen werden fürs Neubauspektakel bewegt – und plötzlich, nach all den Verzögerungen, kommt Regierungsrat Schädler auf die geniale Idee, dass man das bestehende Spital vielleicht doch instand halten müsste.
5,9 Millionen für die nächsten zehn Jahre? Was für eine Überraschung! Ein Spital wird offenbar nicht dadurch jünger, dass man den Neubau lange genug hinauszögert.
Erst wird der Neubau zur unendlichen Geschichte, dann die Instandhaltung zur grossen Erkenntnis. Man könnte fast meinen, vorausschauende Planung sei im Gesundheitswesen inzwischen ein medizinischer Ausnahmefall.
Die entscheidende Frage bleibt: Warum kommt diese Einsicht erst jetzt – und wer übernimmt die Verantwortung für die verlorene Zeit und die unnötigen Umwege?

