Hochbautenbericht 2027 zuhanden des Landtags verabschiedet

Der Bericht wurde heute von Regierungsrat Daniel Oehry und SSL-Leiter Jonas Hasler den Medien vorgestellt. IKR

 83.7 Mio. Franken für staatliche Hochbauten, Instandhaltung und Subventionen bereit gestellt

Vaduz (ots) – Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 6. Oktober 2026 den Bericht und Antrag betreffend die mittelfristige Planung staatlicher Hochbauten und Landessubventionen (Hochbautenbericht 2027) genehmigt. Der Hochbautenbericht wird jährlich zuhanden des Landtags verabschiedet. Der Bericht wurde heute von Regierungsrat Daniel Oehry und SSL-Leiter Jonas Hasler den Medien vorgestellt.

Er enthält Informationen zum Immobilienportfolio der Liechtensteiner Landesverwaltung und zu den im Voranschlag 2027 beantragten Krediten für Planung, Bereitstellung und Bewirtschaftung der Verwaltungs-, Schul- und Kulturgebäude.

Das Land Liechtenstein bewirtschaftet mit Stand 1. Januar 2026 ein Immobilienportfolio von 105 Bauten und Anlagen im In- und Ausland. Davon sind 59 Bauten im Eigentum des Landes, 6 Objekte im Baurecht sowie 40 Gebäude gemietet. Die Immobilien im Eigentum des Landes Liechtenstein haben mit Stand 1. Januar 2026 einen Wert von rund CHF 851 Mio.

Für die strategische Planung von Hochbauprojekten sind im generellen Hochbauplanungskredit für das Jahr 2027 CHF 1.5 Mio. budgetiert. Diese Mittel werden eingesetzt, um Bauvorhaben in einer frühen Planungsphase zu analysieren, deren Notwendigkeit bzw. Machbarkeit zu prüfen und in Form von Studien als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen aufzubereiten. Der generelle Hochbauplanungskredit beinhaltet zudem Mittel für Abklärungen im Zusammenhang mit der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf bestehenden Bauten der Landesverwaltung und der Umstellung der bestehenden Beleuchtung auf LED. Des Weiteren umfasst er Mittel für die Digitalisierung bestehender Landesbauten oder die Erstellung von Nutzungs-, Betriebs- und Betriebsführungskonzepten für die Neubauten der Landesverwaltung.

Im investiven Bereich der Verwaltungs-, Schul- und Kulturgebäude sind für 2027 CHF 47.4 Mio. eingestellt. Dies betrifft das Schulzentrum Mühleholz I in Vaduz (CHF 1.4 Mio.), den Neubau des Schulzentrums Unterland II in Ruggell (CHF 26 Mio. für den Bau und CHF 2 Mio. für die Ausstattung), die Umnutzung des Post- und Verwaltungsgebäudes Vaduz für die Liechtensteinische Landesbibliothek (CHF 10.5 Mio.) sowie den Neubau des Liechtensteinischen Landesspitals in Vaduz (CHF 7.5 Mio.).

Im Instandsetzungsbereich sind CHF 9.3 Mio. für Erneuerungen, Umbauten, Anpassungen, Erweiterungen und Sanierungen der staatlichen Hochbauten vorgesehen. Zudem sind für Betriebskosten CHF 12.3 Mio. und für Mieten CHF 7.5 Mio. eingestellt.

Für Subventionen des Landes Liechtenstein sind im Voranschlag 2027 insgesamt CHF 5.7 Mio. budgetiert, insbesondere für den Neubau des Pflegeheims Haus St. Fridolin in Ruggell durch die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe (LAK).

Der Bericht und Antrag kann bei der Regierungskanzlei oder über deren Homepage (www.rk.llv.li) bezogen werden.

 

 


BILD: Der Bericht wurde heute von Regierungsrat Daniel Oehry und SSL-Leiter Jonas Hasler den Medien vorgestellt.IKR


 

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