
Der FC Vaduz musste sich am 11. Spieltag der Brack Super League Servette Genf nach hartem Kampf mit 2:1 beugen. Der Sieg der Genfer ist verdient, weil der Vaduzer Offensive schliesslich die Durchschlagskraft fehlte. Der Ausgleich zum 1:1 durch Lutfi Dalipi war eine Einzelleistung.
Der Servette FC hat am 11. Spieltag der Brack Super League einen hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen den FC Vaduz eingefahren. Im Stade de Geneve belohnte sich der Aufsteiger aus dem Ländle für eine mutige Leistung und viel Ballbesitz am Ende nicht und starb ein weiteres Mal in Schönheit, während die Grenats dank individueller Geistesblitze und defensiver Stabilität spät zuschlugen.
Nach einer von vorsichtigem Abtasten geprägten Anfangsphase übernahmen die Hausherren rasch die Spielkontrolle. In der 15. Minute eröffnete Thomas Lopes das Geschehen spektakulär: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld zog Lopes aus grosser Distanz mit links ab und hämmerte das Leder unhaltbar in den linken oberen Winkel zur 1:0-Führung. Servette setzte direkt nach, doch Vaduz-Schlussmann Schaffran parierte stark gegen Karlsson, ehe der stramme Nachschuss von Kingstone Mutandwa in der 19. min. aus 17 Metern am rechten Pfosten landete.
Vaduz versteckte sich trotz des Rückstands keineswegs. Die Liechtensteiner zogen ihren gewohnten Ballbesitzfussball auf, bissen sich an der kompakten Genfer Defensive aber zumeist die Zähne aus. Einzig ein tückischer 20-Meter-Freistoss von Schwizer zwang Servette-Keeper Gertmonas zu einer Glanztat (27.).
Joker Djokic bedient Dalipi
Nach dem Seitenwechsel drängten die Grenats auf die Vorentscheidung, fanden ihren Meister jedoch immer wieder im glänzend aufgelegten Schaffran. Der Vaduzer Keeper fischte erst einen Mutandwa-Schuss aus dem Eck (53.) und lenkte danach einen wuchtigen Volley von Lambourde über die Querlatte (54.). Nach einer Stunde wechselte Marc Schneider Dejan Djokic ein, um der harmlosen FCV-Offensive mehr Nachdruck zu verleihen.
Die Massnahme zeigte Wirkung: Vaduz verlagerte das Geschehen zunehmend in die Genfer Hälfte. Nachdem eine scharf getretene Ecke noch die Latte touchiert hatte (76.), belohnte sich der Aussenseiter folgerichtig (77.): Nach einem Doppelpass im Genfer Strafraum legte Djokic das Spielgerät sehenswert per Hacke ab, Rouiller schlug am Ball vorbei, und Lutfi Dalipi schob eiskalt flach zum 1:1 ins kurze Eck ein.
Mutandwa findet die Lücke aus 18 Metern
Servette zeigte sich vom Gegentreffer keineswegs gelähmt, sondern suchte postwendend die Antwort. In fand Mutandwa aus 18 Metern die Lücke und erzielte das am Ende den nicht unverdienten 2:1-Siegestreffer. Quelle: Kicker
TELEGRAMM
Servette FC – FC Vaduz 2:1 (1:0)
Stadion: Stade de Genève, Lancy
Zuschauer: 6’850
Schiedsrichter: Luca Cibelli
Tore: 15.min. 1:0 Thomas Lopes; 77.min. 1:1 Lutfi Dalipi (Vorbereitung: Dejan Djokic); Minute: 2:1 Kingstone Mutandwa
Servette FC: Gertmonas; Houboulang Mendes, Rouiller, Burch, Mazikou; Simo (70. Douline), Pedro Naressi; Lambourde (70. Ouattara), Lopes (78. Njoh), Karlsson (90. Allix); Mutandwa.
FC Vaduz: Schaffran; Hasler (73. Beeli), Lang, Berisha, Schwizer; Mack (34. Walker); Stark (73. Eberhard), Cocic, Cabrera (60. Djokic); Dalipi, Monsberger (73. Kasper).
Gelbe Karten: Mendes (12.), Rouiller (24.), Naressi (25.) / Cocic (37.), Stark (50.), Hasler (61.).
11. Runde
24.10.2026
Servette FC-Vaduz 2:1
FC Zürich-Luzern 2:1
BSC Young Boys- FC St. Gallen 2:0
25.10.2026
14:00 FC Thun-FC Lugano
16:30 FC Basel 1893 Grasshopper Club Zürich
16:30 FC Sion-FC Lausanne-Sport
TABELLE
Rang |
Team |
Sp |
Tore |
Pkte |
1. |
FC Lugano |
10 |
31:7 |
28 |
2. |
BSC Young Boys |
11 |
35:18 |
25 |
3. |
FC Sion |
10 |
23:17 |
19 |
4. |
FC Zürich |
11 |
20:23 |
17 |
5. |
Servette FC |
11 |
16:14 |
16 |
6. |
FC St.Gallen 1879 |
11 |
17:21 |
16 |
7. |
FC Basel 1893 |
10 |
17:20 |
13 |
8. |
FC Luzern |
11 |
18:24 |
12 |
9. |
FC Thun |
10 |
17:27 |
10 |
10. |
FC Vaduz |
11 |
22:23 |
9 |
11. |
Grasshopper Club Zürich |
10 |
13:26 |
8 |
12. |
FC Lausanne-Sport |
10 |
7:16 |
6 |
BILD: Freude beim FC Vaduz nach dem 1:1-Ausgleichstor von Lutfi Dalipi gegen Servette Genf. Foto: Michael Zanhgellini
