Der FC Vaduz kassiert gegen den FC Zürich in der 92. Minute das 2:1

Es ist kaum zu glauben und für die FCV-Fans zum Verrücktwerden. Der FC Vaduz kassiert auch gegen den FC Zürich zum xten-Mal in letzter Minute einen Treffer, der zur 2:1-Niederlage führte.

Dabei begann die Partie für die Vaduzer hervorragend. Sie beherrschen Ball und Gegner, verzeichnen in der ersten Halbzeit 75 % Ballbesitz und setzen den FC Zürich im Letzigrund mächtig unter Druck. Folgerichtig fällt auch verdient nach 13 Minuten durch Marcel Monsberger das 0:1. Hasler bedient mit einer Flanke den Torschützen im Zentrum, wo der FCV-Stürmer per Volley direkt zur Führung abdrückt. Vom ersatzgeschwächten FCZ weit und breit nichts zu sehen. Nur dicke Chancen beim FC Vaduz. Bei Halbzeit kann aufgrund der gesehenen Leistung davon ausgegangen werden, dass die Vaduzer eine grosse Chance haben mit drei Punkten aus Zürich nach Hause zu fahren. Aber es kommt anders.

2. Halbzeit: Unverständliches Nachlassen des FCV

Die 2. Halbzeit gleicht einem umgedrehten Lappen. Vor der Pause: Hier der vor wenigen Minuten noch anstürmende FCV, dort hängende Köpfe der Zürcher und jetzt genau das Gegenteil. Die Zürcher scheinen aus einem Tiefschlaf erwacht zu sein, in welchen die Vaduzer scheinen gefallen zu sein. Nichts mehr läuft rund beim FCV. Und niemand kennt die Antwort.  Auch als in der 55.min. Philippe Kény das 1:1 erzielt, geht kein Ruck durch die Vaduzer Equipe. Nach dem Ausgleich hat der FC Zürich weitere gute Chancen, wie Comenencia, der in der 59.min. den Ball an die Latte setzt, oder Kény der per Kopf in der 79. Knapp verpasst. Alle rechnen mit einer Punkteteilung, da schlägt in der Nachspielzeit Umeh Emmanuel zu. Er bekommt viel zu viel Raum, auch weil Hasler, der ihn im 16er angreift, ausrutscht und der FCZ-Mittelstürmer ins lange Eck die Zürcher buchstäblich ins Glück schiesst.

Statement: Vaduz-Mittelfeldspieler Nicolas Hasler (gegenüber TV-Sender Blue): «Es ist eine extrem grosse Enttäuschung. Wir hatten eine super erste Halbzeit, Zürich wusste da nicht, was sie auf dem Platz machen. Unsere zweite Halbzeit war dann unterirdisch. Wir haben alles vermissen lassen, was in der ersten Hälfte so gut war. In der letzten Minute noch das Tor zu kassieren, ist extrem bitter.»

 

TELEGRAMM

FC ZÜRICH – FC VADUZ 2:1 (0:1)

Stadion: Letzigrund, Zürich
Zuschauer: 13.499
SR: Fedayi San
FC Zürich: Huber; Lichtenstein, Kamberi, Schödler, Volken; Comenencia, Reichmuth, Krasniqi (46.Berisha), Emmanuel; Keny, Reverson (30Spadanuda) .
FC Vaduz: Büchel; Hasler, Simani, Berisha, Schwizer; Mack (Hammerich); Stark (83.Beeli), Cabrera (72Kasper), Cocic (61.Walker); Monsberger (61.Djokic), Dalipi
Tore: 13.min 0:1 Marcel Monsberger, 55.min. 1:1 Philippe Keny, 92.min. 2:1 Umeh Emmanuel
Verwarnungen: 77.Schwizer (FCV), 88. Walker (FCV), 93.Lichtenstein (FCZ)


BILD: 1 FCZ -FCV 2:1
Sonntag, 13.9.2026
Liridon Berisha lässt den Kopf hängen. Er kann es nicht glauben, dass der FCV wieder in letzter Minute ein Spiel verloren geben muss. Foto: Michael Zanghellini

BILD:  2 FCZ -FCV 2:1
Sonntag, 13.9.2026
Marcel Monsberger erzielt in der 13. Minute das 0:1 für den FC Vaduz. Foto: Michael Zanghellini

 

Marcel Monsberger erzielt in der 13. Minute das 0:1 für den FC Vaduz. Foto: Michael Zanghellini

 

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