Liechtenstein schlug sich gegen Litauen recht gut

Im Auftaktspiel der UEFA Nations League musste sich Liechtenstein gegen Litauen mit 0:2 geschlagen geben. In der ersten Halbzeit verpassten die Hausherren die Führung nur aufgrund des Aluminiumgestänges.

Über weite Strecken hielt Liechtenstein im Auftaktspiel der UEFA Nations League gegen Litauen gut dagegen. Sie waren physisch über das gesamte Spiel hinweg gefordert und es war bei zwei Aktionen nur die Torumrandung, die die Führung verhinderte. Den Litauern gelang nach einer torlosen ersten Halbzeit ein Start nach Mass in Durchgang zwei, der für Liechtensteiner wie ein Dämpfer wirkte.

Liechtenstein mit guter 1.Halbzeit

Liechtensteins Nationalmannschaft war zu Beginn der neuen Kampagne der UEFA Nations League vor allem defensiv voll gefordert. Denn Litauen wollte der Favoritenrolle gerecht werden und spielte auf ein frühes Tor. Doch dieser Plan ging nicht auf, denn die Liechtensteiner hielten die Gäste im Rheinpark Stadion gut vom Tor weg und verhinderten so gute Abschlusschancen aus gefährlichen Positionen. Zwar hatte Litauen deutlich mehr Ballbesitz, doch oft war es auch ein Ballgeschiebe in den eigenen Reihen. Die LFV-Spieler versuchten über Konter in der Offensive für Akzente zu setzen und gegen Ende des ersten Durchgangs waren sie dann dem ersten Treffer auch sehr nahe. Zunächst streifte ein Schuss aus spitzem Winkel gefährlich an die Latte und dann ins Toraus. Und aus einem Konter über Emanuel Zünd und Fabio Luque Notaro kam der Ball zu Aron Sele, der aus 20 Metern abschliesst und den Ball von der Aussenstange ins Toraus abprallen sieht. Dank der hochkonzentrierten Leistung war das torlose Pausenresultat eher für Litauen schmeichelhaft als für das Heimteam. «Wir waren physisch über das gesamte Spiel hinweg voll gefordert, haben es in der ersten Halbzeit aber gut geschafft, die Gegner an Torabschlüssen zu hindern», bilanzierte Startelfdebütant Jonas Weissenhofer nach dem Spiel.

2.Halbzeit: Es fehlten gegen Schluss Kraft und Kondition

Nach Wiederbeginn erhöhten die Balten den Druck und in der 53. Minute erzielte Lukas Michelbrink dann die Führung. Dank eines gut gespielten Doppelpasses kam er knapp vor Torhüter Benjamin Büchel in Ballbesitz und verwandelte eiskalt. «Dieser Treffer fühlte sich für uns wie ein Dämpfer für unsere kämpferische Leistung an», schilderte Verteidiger Weissenhofer. Deutlich grösser war der Abstand zum Tor beim 2:0 für die Litauer. Mit einem Schlenzer von der linken Strafraumgrenze legte Artūr Dolžnikov nach einer guten Stunde nach.

Die Mannschaft von Nationaltrainer Konrad Fünfstück war zwar weiter hochkonzentriert, doch die Gäste nutzten Lücken im zweiten Durchgang eiskalt aus. Trotz einer über weite Phasen des Spiels sehr engagierten Leistung konnten sich die Liechtensteiner nicht belohnen und mussten sich mit 0:2 geschlagen geben. Auf der gezeigten Leistung kann definitiv aufgebaut werden.

«Wir haben heute eine vergleichbare Leistung auf den Platz gebracht, wie beim Sieg im Frühjahr gegen Tansania. Die Defensive ist sehr gut gestanden und in den Zweikämpfen waren wir präsent. Am Ende hat womöglich etwas das Spielglück auf unserer Seite gefehlt, um mehr aus dem Spiel mitzunehmen», fasste Nationaltrainer Konrad Fünfstück das erste von vier Spielen in diesem Zusammenzug zusammen.

Weiter geht es für die Liechtensteiner bereits am Sonntag. Dann gastiert Liechtenstein im Rahmen eines Freundschaftsspiels in Malta. Der Anpfiff in Ta’Qali erfolgt um 18.30 Uhr. Das Spiel kann im Landeskanal sowie im Liveticker auf www.lfv.li mitverfolgt werden. (LFV)

 

 


BILD: Szene vom Länderspiel der United Nations League (UNL) zwischen Liechtenstein und Litauen, 0:2 am 24.9.2026 mit Sele und Hasler. Foto: Jürgen Posch.


 

 

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