Dass es in der Super League für den FC Vaduz nicht einfach werden würde, wusste man von Anfang an. Mit dem kleinsten Budget aller Super-League-Verein kann man keine Bocksprünge machen. Aber das wusste der FCV schon vor dem Aufstieg.

Und trotzdem ist Vaduz spielerisch ganz nah an der Liga-Konkurrenz, was sich in den bisherigen drei Spielen gegen Lugano, St.Gallen und Sion gezeigt hat. Dreimal verloren die Vaduzer kurz vor Schluss, als sie in Führung lagen, oder es unentschieden stand, aber brachten die Punkte nicht  ins Trockene. Das ist bitter für Spieler und Trainer. Einige Treffer fielen nach Standardsituationen.

Morgen geht’s nach Bern zu den Young Boys, welche sich derzeit in als Tabellenzweiter in blendender Verfassung befinden. YB ist derselbe harte Brocken wie die drei bisherigen Meisterschafts- Kontrahenten. Bei etwas mehr Glück und einem kompakten Abwehrverhalten liegt auch in der Schweizer Hauptstadt etwas für den FCV drin. Wichtig ist: den Mut nicht zu verlieren und an seine Stärke glauben. Denn der FC Vaduz ist nach wie vor auf Augenhöhe mit allen Mannschaften in der Super League. Das haben die Vaduzer  schon mehrfach bewiesen

BSC Young Boys vs. FC Vaduz
23.08.2026, 14:00 Uhr
Wankdorf Stadion, Bern

 


BILD: Denis Simani im Spiel FCV gegen St. Gallen. Foto: Michael Zanghellini 


 

 

 

 

 

Previous articleFC Vaduz II und Schaan spielen gegen Aufsteiger