Die EFTA-Überwachungsbehörde hat heute ihren Umsetzungsberichts (Internal Market Scoreboard EEA EFTA States No. 58 – July 2026) veröffentlicht. Der Umsetzungsbericht gibt Auskunft über die Umsetzungsdefizite der EWR/EFTA-Staaten (Liechtenstein, Island und Norwegen) sowie die Anzahl der anhängigen Vertragsverletzungs-verfahren.

Gemäss dem aktuellen Umsetzungsbericht der EFTA-Überwachungsbehörde hat Liechtenstein 99,4% der im EWR geltenden 15’528 EU-Binnenmarktrichtlinien umgesetzt. Damit konnte Liechtenstein gegenüber dem letzten Umsetzungsbericht (Internal Market Scoreboard EEA EFTA States No. 57 – January 2026) sein Umsetzungsergebnis um 0,1 Prozentpunkte leicht verbessern, wobei fünf EU-Binnenmarktrichtlinien noch nicht umgesetzt und vier Vertragsverletzungsverfahren wegen verspäteter Umsetzung hängig sind. Im Vergleich dazu haben die EWR/EFTA-Staaten Island und Norwegen eine Umsetzungsquote von 98,7% bzw. 99,3%.

«Die aktuellen Zahlen verdeutlichen die hohe Wertigkeit, die Liechtenstein seiner EWR-Mitgliedschaft beimisst. Die konsequente Erfüllung unserer EWR-Verpflichtungen sichert uns den uneingeschränkten Zugang zum Binnenmarkt, sorgt für faire Wettbewerbsbedingungen und stärkt die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren EU/EWR-Partnern», so Regierungschefin Brigitte Haas.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der EFTA-Überwachungsbehörde unter https://www.eftasurv.int/internal-market/implementing-eea-law-national-law/internal-market-scoreboards .

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