Beim fünften Rennen des diesjährigen U23-Mountainbike-Cross-Country-Weltcups im italienischen La Thuile (Aostatal) hat Felix Sprenger einmal mehr seine Form bewiesen: Er beendete das Rennen auf dem 19. Platz und fuhr damit zum dritten Mal in dieser Saison in die Top 20. Romano Püntener belegte Rang 31.

La Thuile war am Wochenende erstmals Gastgeber für die Short-Track- und Cross-Country-Wettbewerbe. Die 3,4 Kilometer lange Strecke, gespickt mit rund 160 Höhenmetern, stiess auf viel Lob. Der Mix aus natürlichen, alpinen Passagen und künstlichen Elementen forderte das 77-köpfige U23-Feld enorm – nicht zuletzt aufgrund der trockenen, staubigen Bedingungen und der grossen Hitze. Für die Liechtensteiner Romano Püntener und Felix Sprenger ging es nach dem Start zunächst darum, ihre Positionen auf dem rasch enger werdenden Parcours zu verteidigen.

Konstante Rundenzeiten in kräftezerrendem Rennen
Nach der hektischen Startphase galt es, schnell einen guten Rhythmus zu finden und saubere Linien zu fahren, um Defekte zu vermeiden. Beiden Liechtensteinern gelang es, auf der technisch anspruchsvollen Strecke konstante Rundenzeiten zu absolvieren. Stark fuhren sie am Ende des kräftezehrenden Rennens: Trotz der dünnen Höhenluft konnten beide im Finale noch einmal entscheidend zulegen.

Liechtensteiner drehen im Finale richtig auf
Felix Sprenger mobilisierte in der Schlussrunde seine letzten Reserven, fuhr die 16.-schnellste Rundenzeit des gesamten Feldes und schob sich noch an einigen Konkurrenten vorbei auf den 19. Schlussrang. Mit diesem Ergebnis untermauerte der Triesner eindrücklich seine Konstanz auf Weltcup-Niveau. Auch Romano Püntener, der in den vergangenen Wochen oft mit fehlendem Rennglück zu kämpfen hatte, bewies grosse Moral. Er kämpfte und gab alles, was an diesem Tag möglich war. Mit einem starken Finish in den letzten beiden Runden machte er wertvollen Boden gut und sicherte sich Rang 31. «Natürlich habe ich mir ein besseres Resultat erhofft. Aber ich bin froh, endlich ein Rennen ohne Probleme bestreiten zu können. Dass die Form weiter ansteigend ist, macht mich zuversichtlich», so der Schaaner.

Gute Erinnerungen an Andorra motivieren
Auch wenn sich die Athleten des Liechtensteiner Radfahrerverbandes (LRV) im Vorfeld der Rennen in La Thuile noch etwas mehr erhofft hatten, bieten die Resultate ein solides Fundament für die kommenden Aufgaben.

Die nächste Chance wartet bereits am kommenden Wochenende beim Weltcup in Andorra. In den Pyrenäenstaat reist das Duo mit besten Erinnerungen: Bei den Kleinstaatenspielen im vergangenen Jahr sicherten sie sich an gleicher Stelle Gold und Bronze im Cross-Country-Einzel sowie Silber in der Teamwertung. Diese Erfolge dürften den beiden zusätzliche Energie und Motivation für die anstehenden Weltcuprennen verleihen.

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