Auslosungen für den Herbst erfolgt
Während für Liechtensteins U19-Nationalmannschaft im Herbst die zweite EM-Qualifikationsrunde auf dem Programm steht, bestreitet das Frauen U19-Nationalteam die erste Runde der Ausgabe 2026/2027. Beide Teams kennen nun ihre Gegner.
Das Programm für Liechtensteins Nachwuchsnationalteams für den Herbst wird nach den kürzlich durchgeführten Auslosungen immer konkreter. Während die U17 ihre Gegner beim Heimturnier im Oktober schon länger kennt, wissen nun auch die beiden U19-Nationalteams mehr.
Die Herren–U19-Nationalmannschaft wurde für die zweite Qualifikationsrunde in eine Gruppe mit
Estland,
Slowakei und der
Türkei
gelost. Dieses Miniturnier wird zwischen 9. und 17. November vom türkischen Fussballverband ausgetragen. U19-Nationaltrainer Michael Koller sieht diese Aufgabe als interessant, aber schwierig zu bespielen an: «Ich war im Vorfeld der Auslosung bereits überrascht, wie viele gute Nationen nach der ersten Qualifikationsrunde in der stärkemässig schwächeren Gruppe B vertreten sind. Dementsprechend stark sind auch unsere Gegner einzuschätzen. Die Türkei kennen wir aus der vergangenen Qualifikation, aber gegen Estland und die Slowakei hatten wir auf U19-Stufe noch keine Duelle und auch die letzten Spiele in anderen Altersklassen liegen schon länger zurück. Deshalb werden wir uns mit Videomaterial gut darauf vorbereiten.»
Das Frauen U19-Nationalteam wird vom 24. November bis 5. Dezember den Auftakt in die Qualifikationskampagne 2026/27 in Budapest absolvieren. In Gruppe B5 treffen sie auf
Estland,
Luxemburg und
Ungarn.
Für sie dient die Qualifikation lediglich als Vorbereitung auf die Endrunde im Sommer 2027, für die sie als Gastgeber bereits fix qualifiziert sind. Nachdem die Liechtensteinerinnen beide Qualifikationsrunden für die Endrunde in diesem Jahr in Albanien gespielt haben, freut man sich auf die neue Herausforderung in Ungarn. «Wir möchten in der kommenden Kampagne an die Leistungssteigerungen der vergangenen Spiele anknüpfen und uns gegen die neuen Kontrahentinnen gut präsentieren», blickt Sportdirektorin Adrienne Krysl voraus.
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