Zwischenbericht der Besonderen Landtagskommission

Vaduz. – Die Besondere Landtagskommission „Höchstspannungsleitung Balzers“ (BLK) hat einen ersten landtagsinternen Zwischenbericht vorgelegt. Sie unterstützt die Regierung bei der Lösungsfindung zur bestehenden Höchstspannungsleitung und begleitet den Prozess mit dem Ziel, tragfähige und transparente Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

Regierung und BLK stehen im Austausch und arbeiten daran, eine ausgewogene Lösung im Interesse der Bevölkerung und des Landes zu entwickeln. Ein Schwerpunkt der Arbeiten liegt – neben den Modalitäten – auf der künftigen Leitungsführung. Die BLK betont, dass die vorgesehene Befristung von 15 Jahren als Übergangsfrist zu verstehen ist, innerhalb derer eine nachhaltige Lösung erarbeitet werden soll.

 

Mitglieder der BLK: Auf dem Foto, von links: Abg. Thomas Rehak, Abg. Carmen Heeb-Kindle, Landtagspräsident Manfred Kaufmann (Vorsitz), Abg. Bettina Petzold-Mähr, Stv. Abg. Benjamin Risch. (Foto: PD/Yannick Zurflüh)

 

 

Die BLK hat sich unter Beizug externer Fachpersonen eingehend mit verschiedenen Varianten der Leitungsführung befasst. Mehrere Lösungsansätze wurden nochmals geprüft, wobei die Variante „M optimiert“ derzeit für das Land Liechtenstein als die realistischste und zweckmässigste Alternative zur bestehenden Freileitung beurteilt wird und aus Sicht der BLK weiterverfolgt werden soll.

Auch gesundheitliche Fragen wurden thematisiert, wobei die Anliegen und Wahrnehmungen der betroffenen Bevölkerung ernst genommen werden. Die BLK hat ergänzend gesundheitliche Informationen aus vergleichbaren Gemeinden in der Schweiz eingeholt, die jedoch keine neuen Erkenntnisse brachten.

Die BLK wird den Dialog mit der Regierung fortsetzen und über den Fortgang der Arbeiten informieren. Ziel bleibt eine breit abgestützte und nachhaltige Lösung für die zukünftige Ausgestaltung der Höchstspannungsleitung in Balzers.

 


Bild: Hochspannungsleitung in Balzers