Seit März 2025 leiten Katharina Faé und Irene Neubauer als Geschäftsführerin die Geschicke der Hotels Residence sowie Central und des «Chapter Two», des angeschlossenen Gastronomiebetriebs. Seit dem 10. April präsentiert sich letzterer mit einem neuen Gesicht. Umfangreiche Umbauarbeiten sorgen für einen noch grösseren Wohlfühlfaktor – und der Geist von Emil sowie Felix Real lebt an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte fort. Katharina Faé informiert über die Hintergründe.
Am Wochenende vom 10. und 11. April hat das neugestaltete Restaurant «Chapter Two» seine Türen wieder für die Gäste geöffnet. Wie sind deren Rückmeldungen seither?
Katharina Faé: Sie sind begeistert vom neuen Ambiente wie auch vom neuen Angebot. Alle Rückmeldungen waren bisher überaus positiv, was uns sehr freut. Auch die Mitarbeitenden sind sehr zufrieden mit ihrem neugestalteten Arbeitsplatz.
Warum war der Umbau nötig und was haben Sie verändert?
Das «Residence» wurde zwar vor Jahren einmal einer Sanierung unterzogen, vor allem jedoch in Bezug auf die Gebäudehülle. Die Küche zum Beispiel war aber schon rund 20 Jahre alt und verfügte über keine optimale Gastro-Ausstattung. Dann war auch der Ausschank mit der Zeit zu klein. So haben wir uns entscheiden, beides zeitgemässer zu gestalten und in einem Zug auch gleich den Gästebereich anzupassen. Nun ist alles auf das Gastro-Erlebnis der Gäste wie auch auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten.
Wie wirken sich die neuen Gegebenheiten auf die Karte aus?
Bei uns gibt es nach wie vor die beliebten Klassiker wie zum Beispiel Wiener Schnitzel, die in der Vergangenheit bereits sehr gut angekommen sind. Neu haben wir aber eine Reihe ganz spezieller Speisen und Menüs mit Weinbegleitung im Angebot. Daneben gibt es eine Mittagskarte mit frischen Menüs zu erschwinglichen Preisen, zugeschnitten auf Geschäftsleute, die nur eine begrenzte Pause haben, und eine Nachmittagskarte, die neben kleinen Snacks auch bewährte Klassiker enthält. Am Wochenende gilt ganztags die grosse Karte. Hinzu kommt täglich ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit à la carte-Angeboten, die unser Frühstückskoch frisch zubereitet. Am Wochenende wird das Frühstücksbuffet mit Liechtensteiner Fleischspezialitäten erweitert. Generell lässt sich auf jeden Fall sagen: Bei uns kann man von morgens bis abends gut essen, und natürlich bieten sich die Bar und unser Garten mit Platz für 70 Personen auch für einen Feierabendrink oder einen Eisbecher an. Unsere Zielgruppe ist entsprechend breitgefächert – von den Gästen unserer 34 Hotelzimmer und zwölf Suiten über Tagestouristen bis hin zu Einheimischen. Auch Gesellschaften sind bei uns herzlich willkommen – ob mit bis zu 13 Personen in unserem Private-Dining-Room, bis zu 50 Gäste im abgetrennten Restaurantbereich oder, in absehbarer Zeit, mit bis zu 100 Gästen in unserem Bankettsaal im Hotel Central.
Woher rührt eigentlich der Name «Chapter Two»?
Dafür gibt es gleich drei Gründe, die sich aber sehr ähnlich sind. Einerseits wollen wir mit der Küche von Küchenchef Martin Weber an die kulinarische Geschichte von Felix Real anknüpfen und diesbezüglich ein neues Kapitel schreiben. Andererseits schreiben wir die Geschichte des Hotelbetriebs an dieser Stätte fort. Drittens haben Irene Neubauer und ich bereits in der Ostschweiz erfolgreich ein Hotel-Restaurant geführt. Auch für uns ist es also das zweite Kapitel.
Wann ist der ideale Zeitpunkt, sich vom neuen Angebot des «Chapter Two « zu überzeugen?
An diesem Wochenende. Wir feiern am 8. Mai nochmals Re-Opening. Martin Weber gewährt einen Einblick in sein Angebot, Sommelier Skandar Zahani in unsere Weinkarte, und ein DJ sorgt für gute Stimmung. Wer das verpasst, ist aber auch sonst stets herzlich willkommen (lächelt).

