Mit dem Ziel, mehr Mädchen den Zugang zum leistungsorientierten Fussball zu ermöglichen und die regionale Verankerung mit kürzeren Wegen zu stärken, entwickelt das Nachwuchsprogramm «Future Champs Ostschweiz» (FCO) in enger Abstimmung mit dem SFV und dem LFV seine Förderstrukturen im Juniorinnen-Spitzenfussball gezielt weiter. Gemeinsam mit dem Rheintal werden vom LFV ab nächster Saison auf den Stufen FU14 und FU16 neue Teams gestellt. Der Name des Teams widerspiegelt die Kooperation aller Beteiligten: «FCO Liechtenstein-Rheintal».
Der Liechtensteiner Fussballverband realisiert gemeinsam mit dem FCO die Weiterentwicklung der regionalen Strukturen im Mädchen- und Frauenfussball. «Die gezielte Förderung von Mädchen und Frauen ist ein zentrales Anliegen des LFV und ein wichtiger Bestandteil der Verbandsstrategie», freut sich LFV-Sportdirektorin Adrienne Krysl über die Anpassung der Förderstrukturen, deren Ziel es ist, möglichst vielen Spielerinnen in der Region qualitativ hochwertige Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten in einem leistungsorientierten Umfeld zu bieten.
«Liechtenstein verfügt über sehr gute infrastrukturelle Voraussetzungen für eine nachhaltige Talentförderung. Moderne Trainingsanlagen, die zentrale Lage im Rheintal und eine enge Zusammenarbeit mit dem SFV sowie regionalen Partnern schaffen optimale Rahmenbedingungen für die sportliche Entwicklung der Spielerinnen», so Adrienne Krysl weiter. Der LFV sieht im gemeinsamen Engagement mit dem FCO eine grosse Chance, den Mädchen- und Frauenfussball in der Region weiter zu stärken und langfristig auf ein höheres Niveau zu bringen.
Ausbau in der Region Liechtenstein-Rheintal
Auf Beginn der neuen Saison 2026 / 2027 hin wird der LFV in den Altersstufen FU14 und FU16 in der Spitzenfussballlandschaft der Schweiz eingebunden. Damit nehmen in der Ostschweiz und in Liechtenstein Teams von vier Standorten in der nationalen FU16-Meisterschaft des SFV teil: St. Gallen, Wil, Südostschweiz und das neue Team «FCO Liechtenstein-Rheintal». Auf Stufe FU14 wird das neue Team einer von sechs Standorten. Zusätzlich zu den oben genannten stellen der Thurgauer Kantonalverband sowie der FC Rapperswil-Jona die weiteren Teams.

