Leserbrief von Initiative A
Am 9. April hat das «Vaterland» im Zusammenhang mit Abnehm-Spritzen gross berichtet: «Swissmedic überprüft Spritzen-Werbung». Weitaus Wichtigeres von Swissmedic hätte es jedoch eine Woche zuvor zu berichten gegeben. Die auch für Liechtenstein massgebende Zulassungs- und Heilmittelbehörde Swissmedic hat nämlich die Apothekenkette Coop Vitality und ein zweites Unternehmen wegen irreführender Arzneimittelwerbung im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung gebüsst.
Damit bestätigt nun auch Swissmedic, dass diese Impfung «andere» nicht schützt. Der Fremdschutz jedoch war seinerzeit die Grundlage für die auch in Liechtenstein verhängten 2G- und 3G-Massnahmen, mit denen die Regierung kerngesunde Menschen vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und verfassungsmässig garantierte Rechte ausgehebelt hat.
Die gebüssten Unternehmen und ihre Apotheken hatten die Impfung noch bis im Herbst 2025 mit dem auch von der Liechtensteiner Regierung seinerzeit gross propagierten Slogan beworben: «Schützen Sie sich und andere». Damit suggerierten sie, die Corona-Impfung würde einen Fremdschutz bieten. Nun hat Swissmedic jedoch mitgeteilt, dass sie je ein Verwaltungsstrafverfahren gegen die beiden Unternehmen eröffnet und abgeschlossen habe. Soweit ersichtlich, handle es sich um das erste Mal, dass eine Schweizer Strafverfolgungsbehörde den fehlenden Fremdschutz der Covid-Impfung rechtskräftig bestätigt und deswegen sogar eine Sanktion aufgrund irreführender Arzneimittelwerbung ausgesprochen habe, sagt Rechtsanwalt Artur Terekhov, welcher die Anzeige gegen diese Werbung der Apothekenketten eingereicht hat.
Der Swissmedic-Entscheid deckt sich mit Aussagen der Europäische Arzneimittel-Agentur EMA sowie von Pfizer. Bei der bedingten Zulassung Ende 2020 ging es um Eigenschutz, weil der EMA schlicht keine gesicherten Informationen betreffend Fremdschutz vorgelegt werden konnten. Pfizer hat denn auch am 10. Oktober 2022 bei einer Anhörung im Europäischen Parlament ausgesagt, der Impfstoff sei gar nicht auf Fremdschutz getestet worden. Damit zielen nun auch die Versuche einiger Mainstream-Medien ins Leere, welche den jetzigen Swissmedic-Entscheid dahingehend zu relativieren versuchen, dass die Impfung angeblich zumindest zu Beginn einen Fremdschutz geboten habe.
Eine kritische Aufarbeitung ist allein schon deshalb wichtig, um weitere schwerwiegende Fehler zu erkennen, um daraus die entsprechenden Lehren für die Zukunft zu ziehen.

