Liechtenstein-Preis 2025 für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und an der Medizinischen Universität Innsbruck
Vaduz (ots) – Am Freitag, 10. April 2026, wurde in Vaduz der Liechtenstein-Preis 2025 für wissenschaftliche Forschung feierlich verliehen. Ausgezeichnet wurden Gabriela Gniewosz, Thomas Schubatzky und Yanliang Guo von der Universität Innsbruck sowie Natascha Kleiter von der Medizinischen Universität Innsbruck.
Der Liechtenstein-Preis wird seit 1983 vergeben und dient der Anerkennung exzellenter wissenschaftlicher Forschung. Er zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Forschende der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Preisverleihung erfolgt jährlich, wobei die Veranstaltungen alternierend in Vaduz und Innsbruck ausgerichtet werden.
Die enge und langjährige Zusammenarbeit Liechtensteins mit den Universitäten in Innsbruck basiert auf zwei zentralen bilateralen Abkommen mit Österreich. Diese gewährleisten zum einen die Gleichwertigkeit der Maturitäts- und Studienabschlüsse und sichern zum anderen die Beteiligung Liechtensteins am österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).
Die prämierten Arbeiten zeichneten sich auch durch ihre Relevanz für die heutige Zeit aus. Es wurden Erkenntnisse zum Einfluss familiärer Wärme auf die Entwicklung der Kinder gewonnen, ein Thema, das vor dem Hintergrund voranschreitenden Technologisierung grosse Aufmerksamkeit verdient. Es wurde auch ausgelotet, wie Lehramtsstudierende in Bezug auf digitale Medien im Spannungsfeld zwischen Wissen und Motivation zum Ziel finden. Und die Forschung in der dritten Arbeit zu kalter Materie nahe des absoluten Nullpunktes, könnte mit der Erkenntnis, dass es in einem eindimensionalen Umfeld keine Unabhängigkeit gibt neben ihrem Wert im physikalischen Kontext, fast schon als Allegorie für das Denken in weltpolitisch herausfordernden Zeiten gesehen werden.
Die feierliche Überreichung der Urkunden fand im Regierungsgebäude in Vaduz statt. Stellvertretend für Bildungsminister Daniel Oehry überbrachte Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler die Glückwünsche des Landes Liechtenstein und würdigte die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger. „Wissen ist ein Rohstoff, den man nicht einfach abbauen kann, man muss ihn sich schaffen. Gerade in Liechtenstein sind wir uns dessen sehr bewusst und unterstützen daher diesen Preis aus tiefster Überzeugung,“ sagte Emanuel Schädler, die volkswirtschaftliche Bedeutung unterstreichend, am Rande der Verleihung.
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