Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Leserbrief von Christoph Kindle, Dr. Josef-Hoop-Strasse 24, Eschen 

DPLer Thomas Rehak sagt in der Landtagsdebatte zum Spitaldebakel: „Es stimmt, dass man an einem Volksentscheid nicht rütteln darf. Ausser, wenn das Volk vorher angelogen wurde.“ Ende Zitat.

Interessant: Vor der Volksabstimmung zur Privatisierung von Radio L sagte der gleiche Thomas Rehak sinngemäss mehrfach, es wäre überhaupt kein Problem, private Interessenten zur Uebernahme des Senders zu finden. Der Ausgang ist bekannt, Radio L gibt es nicht mehr und Liechtenstein ist unterdessen das einzige Land in Europa ohne eigenen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber das dürfte Herr Rehak nicht mehr interessieren, ganz nach dem Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern…“