Walter Fehr ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Wer ihn kennt, beschreibt den 63-jährigen Eschner als ruhig, sachlich – aber mit einem sehr klaren inneren Kompass. Vielleicht passt gerade deshalb kaum jemand besser an die Spitze der FBP-Senioren als der langjährige Geschäftsführer der Stiftung Sozialfonds.

Über viele Jahre hinweg war Walter Fehr das Gesicht des Sozialfonds –
jener Institution, die in Liechtenstein für Sicherheit im Alter und in schwierigen Lebensphasen steht. Als Geschäftsführer führte er die zahlenmässig grösste Pensionskasse des Landes, baute Strukturen auf und sorgte dafür, dass komplexe finanzielle Fragen für die Versicherten verständlich und verlässlich beantwortet wurden. Auch nach seinem Rücktritt aus der operativen Leitung im Jahr 2023 blieb er der Stiftung erhalten und verantwortet heute IT- und Spezialprojekte.

Dass er sich in seiner Freizeit leidenschaftlich mit dem Programmieren von Software beschäftigt, kommt ihm dabei zugute. Es ist ein Hobby, das viel über seine Arbeitsweise verrät: Logik, Präzision und das Ziel, funktionierende Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Wenn er nicht gerade vor dem Bildschirm tüftelt oder sich in ein gutes Buch vertieft, geniesst der Vater zweier erwachsener Kinder die Ruhe in seiner Heimatgemeinde Eschen.

Wer so lange beruflich mit Menschen zu tun hatte, die auf eine solide Vorsorge angewiesen sind, entwickelt einen geschärften Blick für soziale Gerechtigkeit. Dieses tiefe Verständnis bringt er nun an die Spitze der FBP-Senioren ein. Seit Anfang 2026 steht er als Vorsitzender dafür, dass die Anliegen der älteren Generation innerhalb der Bürgerpartei nicht nur gehört, sondern aktiv mitgestaltet werden.

Dabei denkt Walter Fehr das Älterwerden als Querschnittsthema: Es geht ihm um moderne Wohnformen, die Pflege der Zukunft, aber auch um die digitale Teilhabe – ein Bereich, in dem er als IT-affiner Fachmann Brücken zwischen den Generationen schlagen kann. Er möchte aufzeigen, wie wertvoll die Erfahrung und das ehrenamtliche Engagement der Senioren für die gesamte Gesellschaft sind.

Typisch Fehr: Er sucht nicht den lauten Auftritt, sondern den sauberen Prozess. Zuhören, abwägen, Lösungen finden – diese Haltung prägte seine Karriere und prägt heute seinen politischen Einsatz. Walter Fehr steht damit exemplarisch für eine Generation, die Liechtenstein mitaufgebaut hat und ihre wertvolle Erfahrung weiterhin in den Dienst der Gemeinschaft stellt.