Der Monat März hatte es in sich für das Wettkampfteam von Chikudo Martial Arts. Nach Turnieren in Basel, dem Weltcup in Jesolo und dem Bayernpokal standen die Athletinnen und Athleten erneut im Einsatz – dieses Mal am Dutch Open in Amsterdam. Die drei gestarteten Kämpferinnen und Kämpfer überzeugten dabei mit starken Leistungen und sicherten sich vier Gold- sowie eine Silbermedaille.

Nil Beyza Gökhan mit Doppelgold
Nach ihrer Bronzemedaille am Weltcup in Jesolo legte Nil Beyza Gökhan eindrücklich nach. In den Disziplinen Light Contact und Kick Light der Damen bis 55 Kilogramm sicherte sie sich gleich zwei Turniersiege.

Im Kick Light setzte sie sich mit Siegen gegen Gegnerinnen aus Grossbritannien und Deutschland durch und holte sich souverän Gold. Kurz darauf doppelte sie im Light Contact nach: Nach einem weiteren Erfolg gegen Deutschland traf sie im Finale auf die deutsche Nummer 1, Melanie Schmidl. In einem taktisch geprägten und engen Kampf behielt Gökhan die Nerven und sicherte sich auch hier den Turniersieg.

Gold und Silber für Patrick Pircher
Bei den Herren bis 74 Kilogramm zeigte Patrick Pircher ebenfalls eine starke Leistung. Im Kick Light gewann er seine Vorrunden- und Halbfinalkämpfe klar nach Punkten und zog verdient ins Finale ein. Dort entwickelte sich ein ausgeglichener Kampf gegen einen Gegner aus Deutschland. In der Schlussphase konnte dieser jedoch entscheidend zulegen und gewann den Kampf mit 3:0 Richterstimmen, womit Pircher die Silbermedaille blieb.

Im anschliessenden Light Contact fand Pircher eindrücklich zurück in die Erfolgsspur. Mit drei Siegen in Folge blieb er ungeschlagen und sicherte sich verdient die Goldmedaille.

Ledebur gewinnt gegen starke Konkurrenz
Die in Wien lebende Liechtensteinerin Beatrice Ledebur trat im Light Contact bis 65 Kilogramm an und war in der Vorrunde gesetzt. Nach zwei überzeugenden Siegen erreichte sie das Finale, wo sie auf eine starke Slowenin traf.

Der Kampf war geprägt von Taktik und kontrollierten Aktionen. In den entscheidenden Momenten gelang es Ledebur jedoch, die wichtigen Treffer zu setzen und sich damit den Turniersieg zu sichern.

In der Kategorie bis 70 Kilogramm traf sie erneut auf Larisa Slemensek aus Slowenien. In diesem Kampf schlichen sich jedoch vermehrt Unkonzentriertheiten ein, was zu Punktverlusten führte. Ledebur schied dadurch bereits in der Vorrunde aus.

Starke Entwicklung bestätigt
Coach Michael Lampert zeigte sich mit den Leistungen seines Teams sehr zufrieden. Die Athletinnen und Athleten hätten wichtige Schritte in ihrer Entwicklung gemacht und sich mit Siegen gegen international starke Konkurrenz belohnt.

 


Foto: Holten viermal Gold für Liechtenstein: Das Wettkampfteam von Chikudo Martial Arts. Foto: Michael Lampert