Liechtensteinische Kunstschaffende Martina Morger stellt aus 

Vaduz (ots) – Am Dienstag, 24. März 2026, fand an der liechtensteinischen Botschaft in Bern die Vernissage mit Werken der liechtensteinischen Kunstschaffenden Martina Morger statt.

Die Ausstellung trägt den Titel „in good standing“ – der Ausdruck steht für „sich korrekt verhalten, Regeln einhalten, Pflichten erfüllen, vertrauenswürdig gelten“. Die Arbeiten von Martina Morger laden zum Dialog ein: Wer definiert den Status „in good standing“ und für wen? Wie kann Kunst diese Ordnung hinterfragen und auch erweitern? Die Werke von Martina Morger regen dazu an, immer wieder die Perspektive zu wechseln. Zu den ausgestellten Werken gehören auch sechs Stofffahnen, die im Rahmen der 100-Jahr-Zollvertragsfeierlichkeiten an der Holzbrücke zwischen Vaduz und Sevelen zu sehen waren. An der Botschaft werden die Fahnen in gefalteter Form gezeigt und sollen als Brücke zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch dienen.

Die multimediale Künstlerin Martina Morger arbeitet in Liechtenstein und Hannover. Sie kreiert transdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle von Performance, Installation und Objektkunst.

Die Werke von Martina Morgen werden an der Botschaft für ein Jahr gezeigt. Mit Ausstellungen an der liechtensteinischen Botschaft in Bern wird liechtensteinischen Kunstschaffenden eine Plattform geboten, die u.a. aufgrund des internationalen Publikums weit über die Grenzen Liechtensteins hinaus sichtbar ist. (Eing.)

 


BILD: Martina Morger mit Vertreterinnen und Vertreter von Deutschland, Brasilien, Niederlande, USA, Luxemburg, Schweden, Schweiz. Foto: IKR