Seit Jahrzehnten dieselbe Kostenspirale.

Leserbrief von Beat Schurte, Breiten 19, Eschen 

Die Gesundheitskosten in Liechtenstein steigen weiter und weiter – 2025 wieder um 6,2 % auf 222,5 Millionen Franken. Haupttreiber sind laut Krankenkassenverband stationäre Behandlungen im Ausland. Neu ist daran nichts. Seit Jahrzehnten dasselbe Muster: Die Kosten steigen, es wird analysiert, diskutiert und erklärt – und am Ende bleibt alles beim Alten.

Die Rechnung bezahlen Versicherte, Unternehmen und am Ende auch der Staat. Doch genau für solche Probleme sind die Verantwortlichen gewählt und bezahlt: um strukturelle Fehlentwicklungen zu lösen, bevor sie eskalieren. Wenn die Gesundheitskosten Jahr für Jahr schneller wachsen und niemand den Mut zu echten Reformen hat, dann ist das kein Naturgesetz – sondern politisches Versagen. Die Zeit der Analysen ist längst vorbei. Was fehlt, sind endlich Entscheidungen.

 

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