Die JO U16 des Liechtensteinischer Skiverband blickt auf einen intensiven und erfolgreichen Februar mit zahlreichen nationalen und internationalen Rennen zurück. Unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten zeigten dabei starke Leistungen und konnten mehrfach mit Spitzenresultaten überzeugen.

Erfolgreicher Auftakt bei den IRO am Flumserberg
Den Auftakt bildeten die Interregionalen Vergleiche Ost (IRO) mit zwei Slalomrennen am
Flumserberg. Für Liechtenstein am Start standen Malea Jäger, Sina Frick, Elin Dürr, Marco Vith und Mael Wagner.

Insgesamt durften wir uns über drei Podestplätze in zwei Rennen freuen:

  • Malea Jäger überzeugte mit einem Sieg und einem zweiten Rang.
  • Marco Vith feierte ebenfalls einen Sieg und erreichte zusätzlich einen starken fünften Platz.

Eine sehr beachtliche Leistung zeigte Elin Dürr, die als eine der jüngsten Teilnehmerinnen – zwei Jahre jünger als der ältere Jahrgang – zweimal den hervorragenden fünften Rang belegte. Auch Mael Wagner, ein Jahr jünger als die ältesten Athleten, klassierte sich zweimal auf Rang 17. Für Sina Frick verliefen die Rennen weniger glücklich, sie schied in beiden Durchgängen aus.

Nationale Vergleiche und JO-Meisterschaft in Jaun
Dank der starken Resultate bei den IRO-Rennen qualifizierten sich alle Athletinnen und Athleten – mit Ausnahme von Elin Dürr, die noch zu jung ist – für die nationalen Vergleiche in der Westschweiz, die eine Woche später in Jaun stattfanden.

Auf dem Programm standen zwei Slalomrennen, darunter ein Nachtslalom. Das zweite Rennen wurde zugleich als Schweizer JO-Meisterschaft gewertet.

In einem starken Teilnehmerfeld zeigten besonders Marco Vith und Malea Jäger ihr Können: Beide belegten jeweils den vierten Rang und verpassten das Podest nur knapp. Marco fuhr zudem mit einem sechsten Platz ein weiteres Top-10-Ergebnis ein. Malea schied im zweiten Rennen aus.

Sina Frick erreichte Rang 20 und schied einmal aus. Mael Wagner belegte Rang 36. Dabei gilt es hervorzuheben, dass Mael und Marco dem jüngeren Jahrgang angehören. Ihre Leistungen im schweizweiten Vergleich sind daher besonders positiv zu bewerten.

Internationale Erfahrung bei den FESA Games in Berchtesgaden
Den Abschluss des Rennmonats bildeten die internationalen FESA Games in Berchtesgaden. Insgesamt 14 Nationen – darunter die USA, Italien, Frankreich, Polen, Schweiz und Deutschland – sorgten für ein hochklassiges internationales Starterfeld.
Ausgetragen wurden die Disziplinen Super-G, Riesenslalom (GS) und Slalom.

Im Super-G fielen die Resultate auf dem Papier durchzogen aus, dennoch zeigten sich die Trainer zufrieden. In dieser Altersklasse liegt der Schwerpunkt klar auf den technischen Disziplinen, während Speedrennen noch nicht im Fokus stehen. Die skitechnische Entwicklung sowie deutliche Steigerungen vom Training zum Rennen waren klar erkennbar.

Im Riesenslalom konnte Marco Vith mit der internationalen Konkurrenz hervorragend mithalten und erreichte mit Rang 7 ein starkes Top-10-Ergebnis. Malea Jäger belegte Rang 18, Sina Frick Rang 25. Mael Wagner schied im ersten Durchgang aus.

Am letzten Tag stand der Slalom auf dem Programm – erneut mit erfreulichen Resultaten für Liechtenstein:

  • Malea Jäger beendete die FESA Games mit einem ausgezeichneten sechsten
    Rang.
  • Marco Vith fuhr auf Rang 9.
  • Mael Wagner klassierte sich mit Rang 26 in den Top 30.
  • Sina Frick schied leider aus.

Positiver Ausblick
Unsere vier Nachwuchshoffnungen des Liechtensteinischen Skiverbandes konnten im Februar ihr großes Potenzial eindrücklich unter Beweis stellen. Die Mischung aus Podest-plätzen, Top-10-Ergebnissen und wertvoller internationaler Erfahrung zeigt, dass sich das Team auf einem sehr guten Weg befindet.

Mit viel Motivation und Selbstvertrauen blicken Athletinnen, Athleten und Trainer nun auf die verbleibenden Rennen der Saison – mit dem klaren Ziel, das gezeigte Niveau bis zum Saisonende zu bestätigen.