Vorschau auf das Spiel gegen Tansania von morgen Donnerstag

Liechtensteins Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag, um 15.30 Uhr (Liechtensteiner Zeit), das Premierenspiel an der zweiten Auflage der FIFA Series. Das Team von Nationaltrainer Konrad Fünfstück trifft dabei in Ruanda auf Tansania.

Der 23‑Mann‑Kader sowie das Trainer- und Betreuerteam haben sich seit Montagabend gut auf die Bedingungen im ostafrikanischen Binnenstaat Ruanda eingestellt. Das Wetter präsentiert sich aktuell weniger heiss als in Äquatornähe üblich. Die Temperaturen sind angenehm, und wiederkehrende, kurze, aber intensive Regenfälle sorgen für eine spürbare Schwüle. Auch während des Trainings am Dienstag setzte für rund zehn Minuten heftiger Regen ein, doch der Kunstrasenplatz leitete das Wasser rasch seitlich ab.

Im Stadion selbst ist der besondere Charakter der FIFA Series, die erstmals – und gleich an zwei Spielorten – in Ruanda stattfindet, bereits deutlich sichtbar. Viele Bereiche sind in den Farben des Turniers gestaltet, ebenso die Fahrzeuge, welche die Mannschaft zwischen Hotel und Stadion transportieren. Ebenso beeindruckend ist die Gastfreundschaft vor Ort: Jede helfende Hand trägt dazu bei, optimale Bedingungen zu schaffen.

Den Fokus richtet das Nationalteam nun voll und ganz auf das Auftaktspiel gegen Tansania. Die Afrikaner haben nicht nur formal Heimrecht, sondern auch geografisch einen Vorteil: Die Landesgrenze ist nur rund 100 Kilometer vom Spielort entfernt. Nationaltrainer Konrad Fünfstück sieht zudem einen sportlichen Vorteil der Tansanier: Ihr letztes Länderspiel liegt erst wenige Wochen zurück – die 0:1‑Niederlage beim Afrika Cup gegen Marokko –, wohingegen Liechtenstein sein letztes Spiel Mitte November bestritten hat. Vor allem die Amateurspieler hatten seither eine längere Winterpause.

Trotz dieser Ausgangslage herrscht grosse Vorfreude: „Wir haben im vergangenen Jahr in der WM‑Qualifikation auch gegen grosse Nationen gespielt und kennen diese Rolle gut. Unser Ziel ist es, ein gutes Spiel abzuliefern und unsere Aufgaben bestmöglich zu meistern“, erklärt Nationaltrainer Fünfstück.

Aus seiner Sicht ist Tansania der am beststrukturierteste Gegner der Gruppe, dessen Spielweise sowohl physisch als auch taktisch stark an europäische Standards angelehnt ist. Gespannt zeigt sich der Nationaltrainer zudem, welche Stimmung das Team erwarten wird. Das rund 7000 Zuschauer fassende Kigali Pele Stadion dürfte gemäss Veranstalterangaben gut gefüllt sein – man rechnet mit etwa 6000 Besucherinnen und Besuchern. Einen ersten Eindruck erhielt die Mannschaft bereits am Dienstag, als die Lautsprecheranlage mit typischer afrikanischer Musik getestet wurde.

Im Rahmen der FIFA Series gelten leicht angepasste Regeln gegenüber üblichen Freundschaftsspielen. Jede Mannschaft darf bis zu elf Spielerwechsel in drei Unterbrechungen vornehmen; bei einer diagnostizierten Gehirnerschütterung ist ein zusätzlicher Wechsel pro Team zulässig. Ob Fünfstück das volle Wechselkontingent nutzt, liess er offen: „Ich werde zunächst schauen, wie das Spiel läuft und ob entsprechende Anpassungen notwendig sind. Unser Ziel muss es sein, die Angriffslust der Afrikaner von Beginn an einzudämmen. Je nach Spielverlauf kann es dann einzelne Wechsel brauchen.“

Da im Hinblick auf das zweite Spiel am Sonntag zwingend ein Sieger benötigt wird, kommt es bei einem Unentschieden nach 90 Minuten direkt zum Elfmeterschiessen.

Das Spiel zwischen Tansania und Liechtenstein wird am Donnerstag ab 15.15 Uhr live im Landeskanal sowie auf www.landeskanal.li übertragen. Zusätzlich bietet www.lfv.li einen Liveticker.


BILD: Liechtensteins Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag, 16. März um 15.30 Uhr (Liechtensteiner Zeit), das Premierenspiel an der zweiten Auflage der FIFA Series.