Morgen 18 Uhr (im Landeskanal) bestreitet Liechtenstein das Endsiel der FIFA Series gegen Aruba
Mit dem 1:0-Erfolg gegen Turnierfavorit Tansania hat sich Liechtensteins Nationalmannschaft überraschend, aber verdient, für das Endspiel der FIFA Series in Ruanda qualifiziert. Am Sonntag (18 Uhr, live im Landeskanal) bietet sich gegen Aruba die Chance, erstmals in der Verbandsgeschichte einen Titel zu gewinnen. Dafür braucht es erneut dieselbe fokussierte und geschlossene Mannschaftsleistung wie im Halbfinal.
Die Freude nach dem überraschenden 1:0-Sieg über Tansania war im Lager der Liechtensteiner Nationalmannschaft gross. Zahlreiche Glückwünsche erreichten das Team nach dem historischen Einzug ins Endspiel der FIFA Series in Ruanda. Doch der Halbfinalerfolg ist erst der erste Schritt – alle wissen, dass mit einem weiteren Sieg etwas Einmaliges möglich ist: Noch nie konnte Liechtensteins Nationalmannschaft einen Titel gewinnen. Nun ist diese Chance greifbar nahe.
Im Final wartet Aruba, das sein Halbfinal gegen Macau deutlich mit 4:1 gewann. Das Trainerteam hat die Partie intensiv analysiert, um das Team optimal auf die letzte Aufgabe auf afrikanischem Boden einzustellen.
Aruba ist ein autonomes Land innerhalb des Königreichs der Niederlande, und sowohl die Spielweise als auch die Spielerstruktur weisen viele Parallelen zu europäischen Teams auf. Mehrere Nationalspieler sind in niederländischen Ligen aktiv – zwar nicht bei Topklubs, aber auf solidem spielerischen Niveau. Der Vertreter aus der CONCACAF, dem Verband für Nord-, Mittelamerika und die Karibik, darf in keinem Fall unterschätzt werden.
Nationaltrainer Konrad Fünfstück erwartet ein offenes Spiel, bei dem ein Fehler entscheiden könnte: „Aruba wird versuchen, mit ihrer offensiven Qualität Tore zu erzielen. Da bedarf es von unserer Seite eine strukturierte und konzentrierte Arbeit auf dem Platz, um diese Angriffe früh zu stoppen.“ Gegen Tansania haben die Spieler genau dies abgerufen, was zeigte, dass in diesen interkontinentalen Duellen vieles möglich ist und wenn alles zusammenpasst möglicherweise auch der Turniersieg. „Wir haben bereits jetzt mehr erreicht, als viele uns zugetraut haben, deshalb ist der Finaleinzug bereits ein Erfolg für den Verband“, unterstreicht Konrad Fünfstück und ein Sieg gegen Aruba wäre die Draufgabe. Dafür brauche es keine spezielle Motivation, denn „die Mannschaft arbeitet zielstrebig und jeder Spieler weiss, um was es geht“. LSV
Nach zwei spielfreien Tagen steht Liechtenstein wieder frisch auf dem Platz. Die Zeit wurde für Regeneration, taktische Vorbereitung und gezieltes Training genutzt. Erfreulich: Aus dem intensiven Spiel gegen Tansania sind keine verletzungsbedingten Ausfälle zu beklagen. Alle Spieler sind einsatzbereit, sodass das Trainerteam für das Finale aus dem Vollen schöpfen kann.
Foto: Die FL Fussball-Nationalmannschaft bestreitet morgen Sonntag, 29.3.2026 in Ruanda gegen Aruba das Endspiel der FIFA-Series. Foto: LFV/Cyril Ndeyema

